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Garde-Kavallerie-Schützen-Division
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Die Garde-Kavallerie-Schützen-Division, aufgestellt im Dezember 1918 unter Führung von Generalleutnant Heinrich von Hofmann, war eine militärische Einheit, die unter der Leitung ihres Ersten Generalstabsoffiziers Hauptmann Waldemar Pabst, vor allem durch ihren Einsatz bei der Niederschlagung des sogenannten Spartakusaufstand und der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg im Januar 1919 sowie ihrer Beteiligung am Kapp-Lüttwitz-Putsch 1920 bekannt wurde.
Die Garde-Kavallerie-Schützen-Division bestand vorwiegend aus „Freiwilligen-Verbänden“ ehemaliger Kavallerie-Regimenter, denen sich auch reine „Freikorps“ anschlossen. Gegliedert war sie wie eine Kavallerie-Schützen-Division des Heeres in drei Kavallerie-Schützen-Kommandos mit jeweils mehreren Freiwilligen-Verbänden in Bataillonsstärke.
- Kavallerie-Schützen-Kommando 11 unterstand das Dragoner-Regiment 8, das Lehr-Infanterie-Regiment und das Freikorps Lützow (verstärktes Infanterie-Regiment).
- Kavallerie-Schützen-Kommando 14 unterstanden die Husaren-Regimenter 8 und 11 und das Ulanen-Regiment 5.
- Kavallerie-Schützen-Kommando 38 unterstand das Kürassier-Regiment 4 und die Jäger-Regimenter zu Pferde 2 und 6.
- Als Divisionsartillerie fungierte das 3. Garde-Feldartillerie-Regiment.
Divisionstruppen: 1 Radfahr-Kompanie, 1 Pionier-Bataillon, 1 Minenwerfer-Kompanie, 1 Flieger-Abteilung, 1 Flak-Batterie, je 1 Fernsprech- und Funkerabteilung, mehrere Fuhrpark-und Munitionskolonnen, 1 Sanitätskompanie, 1 Lastkraftwagenkolonne und zwei Panzerautos.
Der Division angegliedert war vom Freikorps Schleswig-Holstein das Regiment Seyfert zu vier Kompanien und die aus den etwa bataillonsstarken Freikorps Küntzel, Gentner und Loeschebrand zusammengestellte Brigade Taysen.
Aus der Technischen Abteilung der Division ging die Technische Nothilfe hervor, die den Betrieb bestreikter Anlagen im Auftrag des Besitzers sicherstellen sollte. Diese Nothilfe war wiederum der Vorläufer des heutigen Technischen Hilfswerkes.
Im April 1919 bildete die Garde-Kavallerie-Schützen-Division zusammen mit der Marine-Division unter Generalmajor von Lettow-Vorbeck das Garde-Kavallerie-Schützen-Korps.
Bekannte Mitglieder
- Karl Angerstein, Generalleutnant (Luftwaffe)
- Dr. Curd Brand, SS-Brigadeführer
- Otto Brass, SS-Oberführer
- Wilhelm Canaris, Admiral (als Verbindungsoffizier)
- Dr. Leonardo Conti, SS-Obergruppenführer und Reichsgesundheitsführer
- Konrad Goltz, Generalleutnant (Luftwaffe)
- Ulrich Grauert, Generaloberst (Luftwaffe)
- Walter von Hippel, Generalleutnant (Luftwaffe)
- Otto Hoffmann von Waldau, General der Flieger (Luftwaffe)
- Erwin Jaenecke, Generaloberst
- Hans Kehrl, SS-Brigadeführer
- Ulrich Kessler, General der Flieger
- Dr. Heinrich Lankenau, SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei
- Reinhard Neubert, Reichstagsabgeordneter
- Curt Pohlmeyer, SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei
- Erich Schrage, SS-Oberführer
- Otto Teetzmann, SS-Oberführer
- Herbert Grabert, evangelischer Theologie und rechtsextremer Verleger
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