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Gammakamera
Aus Kefk.
Die beiden Kollimatoren stehen in Position für eine Myokardszintigraphie.
Die Gammakamera (auch Anger-Kamera genannt, nach ihrem Erfinder Hal Anger; selten auch als Szintigraph bezeichnet) ist ein diagnostisches Gerät in der Nuklearmedizin.
Mit Hilfe dieser Langzeitkamera können Verteilungsmuster von γ-strahlenden Radionukliden (z.B. 131Iod oder 99Tc) im Patienten dargestellt werden, die dem Arzt Aufschluss über pathologische Veränderungen geben können. Die Gammakamera besitzt eine Array-artige Anordnung von Szintillationszählern, so dass letztlich eine räumlich auflösende Struktur entsteht, da die isotopischen Anhäufungen im menschlichen Körper dargestellt werden. (Markierer)-Gammakameras bestehen aus Kollimatorblende, Einkristall, Lichtleiter und Photomultiplier. Die Auswahl der Kollimatorblenden erfolgt je nach Energie des verwendeten Radionuklids und gewünschter Bildauflösung.
Das Bild, das mit einer Gammakamera erstellt wird nennt man Szintigramm oder Szintigrafie (siehe dort für konkrete Anwendungen).
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