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Gallussäure

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Strukturformel
Bild:Gallussaeure.png
Allgemeines
Name Gallussäure
Andere Namen 3,4,5-Trihydroxybenzoesäure, Pyrogallol-5-carbonsäure
Summenformel C7H6O5
CAS-Nummer 5995-86-8
Kurzbeschreibung farblose bis schwach gelbliche Kristalle
Eigenschaften
Molmasse 170,12 g·mol-1
Aggregatzustand fest
Dichte 1700 kg·m-3
Schmelzpunkt 251 °C (Zersetzung)
Siedepunkt ?--
Dampfdruck ? Pa (? °C)
Löslichkeit schlecht löslich in Wasser, NaOH zugeben bis pH über 7
Sicherheitshinweise
Gefahrensymbole
R- und S-Sätze

R: 41
S: 26-39

MAK ?
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Wikipedia
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Gallussäure ist der Trivialname für 3,4,5-Trihydroxybenzoesäure, einer aromatische Hydroxycarbonsäure, ihre Salze heißen Gallate.

Inhaltsverzeichnis

Historische Informationen

Gallussäure wurde zuerst durch Carl Wilhelm Scheele beschrieben. Als natürliches Produkt des pflanzlichen Sekundärstoffwechsels ist die Gallussäure wichtigste Ursprungsverbindung der aromatischen Verbindungen im Erdöl.

Vorkommen

Gallussäure ist der Baustein der pflanzlichen Gerbstoffgruppe der Gallotannine und kommt z.B. sehr reich in Eichenrinde und Galläpfeln vor. Grüner Tee enthält im Vergleich zum Schwarztee den zehnfachen Gehalt an Gallussäure, und doppelt so viel Gallussäure wie Oolong Tee.

Synthese

Bei der industriellen Herstellung von Gallussäure werden meist Schimmelpilze eingesetzt.

Reaktionsverhalten

Beim Erhitzen von Gallussäure entsteht unter Kohlendioxid-Abspaltung (Fachbegriff: Decarboxylierung) die Verbindung Pyrogallol (1,2,3-Trihydroxybenzol).

Verwendung

Gallussäure wird verwendet zur Herstellung von Eisengallustinten (früher), Antioxidantien in Lebensmitteln, Sonnenschutzmitteln und Farbstoffen.

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