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Günter Korbmacher

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Günter Korbmacher (* 1926) ist ein deutscher Jurist und ehemaliger Vorsitzender Richter des Asylsenats am Bundesverwaltungsgericht (BVerwG).

Leben

Korbmacher studierte nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges Rechtswissenschaften in Tübingen und wurde 1956 mit der Arbeit "Das Entnahmerecht des Okkupanten: Eine völkerrechtliche Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der Rechtsprechung der Nürnberger Militärtribunale unter den deutschen Besetzungen im 2. Weltkriege" an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen zum Dr. jur. promoviert.

Günter Korbmacher war seit 1977 als Richter am BVerwG und in den 1980er Jahren als Vorsitzender Richter des Asylsenates des Bundesverwaltungsgerichtes und somit oberster deutscher Richter für Asylfragen. Die Problematik des Asylrechtes war in seiner Amtszeit in der Öffentlichkeit ein großes Thema. Am 1. September 1987 wurde er vor seinem Haus in Berlin-Lichterfelde durch Pistolenschüsse der Revolutionären Zellen (RZ) verletzt. [1]

Günter Korbmacher war bis 2000 Mitglied der "Juristischen Gesellschaft zu Berlin". Korbmacher ist seit Studentenzeiten Mitglied der katholischen Studentenverbindungen K.D.St.V. Sugambria (Jena) zu Göttingen und AV Guestfalia Tübingen im CV.

Quellen

  1. Ein ganz sensibler Zeuge, Tagesspiegel, 22. Juni 2000

Weblinks

Wikipedia
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