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Göttinger Methode
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Der Ausdruck Göttinger Methodebezeichnet in der Radiologie die Kleinraumbestrahlung.
Die Göttinger Methode wird zum Nachweis einzelner Erregerpartikel in Körperflüssigkeiten benutzt. Durch das Verfahren lassen sich Prionen in der Rückenmarksflüssigkeit von Creutzfeldt-Jakob- Patienten und krankhafte Protein-Ablagerungen im Gehirngewebe nachgewiesen werden. Die Methode wurde an der Göttinger Frauenklinik entwickelt. Dabei handelt es sich um eine kombinierte Strahlentherapie. Bestrahlt wird das Zervixkarzinom. In die Gebärmutter wird eine zweiseitige Radiumeinlage eingeführt. Durch ein Körperhöhlenrohr kommt es zur hochfraktionierten Bestrahlung. An Damm, Vulva, Gesäß und Unterbauch wird eine niedrige Bestrahlung angesetzt. Die Göttinger Methode ist eine Abwandlung der Stockholmer Methode. Beide zählen zu den Radium-Packetmethoden.
