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Göttingen-Weende
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| Göttingen-Weende | ||
| Wappen | Karte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Deutschland | |
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Göttingen | |
| Gemeinde: | Göttingen | |
| Fläche: | 9,73 km² | |
| Geografische Lage: | Koordinaten: 51° 33' 29" N, 09° 55' 59" O51° 33' 29" N, 09° 55' 59" O | |
| Höhe: | rd. 150-300 m ü. NN | |
| Einwohner: | 15.917 (31. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 1.636 Einw./km² | |
| Postleitzahl: | 37075, 37077 | |
| Vorwahl: | 0551 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GÖ | |
| Gemeindeschlüssel: | ||
| Adresse der Ortsverwaltung: | Hennebergstr. 11 37077 Göttingen | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Hiroshimaplatz 1-4 37070 Göttingen | |
| Website: | www.goettingen.de | |
| E-Mail-Adresse: | stadt@goettingen.de | |
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Eberhard Hensel (CDU) | |
Weende ist ein nördlicher Stadtteil der niedersächsischen Universitätsstadt Göttingen und war bis zu seiner Eingemeindung 1964 eine eigenständige Gemeinde. Ältere Namensformen von Weende sind Uunidi (Jahr 966, vermutlich erste urkundliche Erwähnung), Winithi, Venede, Wende(n), Weende Dorf (um 1616).
Bedeutung des Namens: Stelle, an der Weideland vorhanden ist (Weideort, Weideplatz). Der Name wurde auf den durch Weende fließenden Bach Weende (auch Weendebach genannt) übertragen, die bei Nörten-Hardenberg in die Leine mündet und damit zum Flusssystem der Weser gehört. Auch der Bach Lutter fließt im Süden (entlang der Bundesstraße 27) durch Weende und mündet westlich des Ortes an der Nordseite der Göttinger Kläranlage in die Leine.
Erstmalig wurde Weende wahrscheinlich um 966 urkundlich erwähnt. Um 1180 wurde das Augustinerinnen Kloster gegründet, welches hierher von seiner ursprünglichen Lage in Nikolausberg verlegt wurde. Von dem Kloster sind heute noch Reste am Klosterpark zu sehen, zum Beispiel ein Teil der unter Denkmalschutz stehenden Mauer, die Torhäuser, das Herrenhaus und Landarbeiterquartiere. Auf Drängen der FDP-Ratsfraktion wurde in den 70er Jahren der Südteil des Klosterparks mit schönem Baumbestand in ein Industriegebiet mit Kleinbetrieben (Schlosserei, Druckerei, Klempner, Rollladen-Bau) umgewandelt. Nur ein Teil der Mauer blieb ohne Verbindung zum ursprünglichen Parkgebiet erhalten.
Von der früheren dörflichen Struktur ist nur noch wenig übrig: Ein Bauernhof besteht noch in der Mitte des Altdorfes. Ansonsten hat sich Weende zu einer Vorort- und Wohnstadt mit größeren Industrieansiedlungen (Hindalco (ehemals Novelis, davor Alcan Aluminium), Holz-Henkel, (vorläufig noch) Huthamaki (ehemals Rube)) entwickelt. Lediglich im nördlichen Bereich befindet sich mit der Ortschaft Deppoldshausen eine noch ländlich geprägte Bauweise mit Höfen und großflächigen Feldern.
Weende hat eine umfangreiche Infrastruktur: Universtätsbereich-Nord, Geschäfte (Supermärkte, Baumarkt, Elektro-Großmärkte, Möbelhäuser und Vertretungen fast aller großen Autohersteller), zwei evangelisch-lutherische und eine römisch-katholische Gemeinde sowie eine Freikirche.
Die evangelische St.-Petri-Kirche ist mit ihrem über 800 Jahre alten Kirchturm das älteste intakte Bauwerk in der Umgebung.
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