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Göttingen-Grone

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Göttingen-Grone
Wappen Karte
Bild:Wappen grone.jpg
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Basisdaten
Staat: Deutschland
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Göttingen
Gemeinde: Göttingen
Fläche: km²
Geografische Lage: Koordinaten: 51° 32' 04" N, 09° 54' 02" O51° 32' 04" N, 09° 54' 02" O
Höhe: m ü. NN
Einwohner: 11.949
Bevölkerungsdichte: Einwohner/km²
Postleitzahl: 37081
Vorwahl: 0551
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel:
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hiroshimaplatz 1-4
37070 Göttingen
Website: www.goettingen.de
E-Mail-Adresse: stadt@goettingen.de
Politik
Oberbürgermeister:
Bild:Grone grone.jpg
Das Flüsschen Grone durchfließt den nördlichen Teil der Ortschaft

Grone ist ein Stadtteil der Universitätsstadt Göttingen. Bis zur Eingemeindung 1964 war Grone ein eigenständiges Dorf. Durch das Wachstum der Stadt gingen die beiden Orte ineinander über; zusätzlich zum alten Ortskern gibt es inzwischen die Bereiche Grone-Nord und Grone-Süd. Die Kasseler Landstraße, die die Autobahn 7 mit dem Innenstadtbereich von Göttingen verbindet, trennt Grone-Süd von den anderen Teilen.

In Grone-Nord gibt es ein großes Industriegebiet, welches durch den Zuzug industrieller Betriebe (z. B. Lambda Physik, Sartorius AG) immer weiter anwächst. Mehrere Einkaufszentren locken Besucher aus Stadt und Landkreis an. Auch historische Betriebe wie die Saline Luisenhall, die letzte europäische Pfannensiederei haben ihren Sitz in Grone-Nord.

Teile des Wohngebietes in Grone-Süd haben sich in den letzten Jahren bei der Bevölkerung einen schlechten Ruf eingehandelt, da sich durch fehlgeschlagene Eingliederungsversuche soziale Brennpunkte gebildet haben. Nach und nach wird versucht, durch Projekte der Stadt Göttingen und des Ortsrates Grone eine Verbesserung der Situation zu erreichen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichtliches

Der Name Grone

In der alten Form heißt der Name Grone "Gronaha" (Grone = Grün, aha = Ache = Wasser). Es handelt sich um eine Übertragung auf den Ort und hat seinen Ursprung in dem grünen Pflanzenwuchs des Baches. Auf Plattdeutsch wurden die Groner auch die "Chreunschen" genannt, also die Grünen. Die Fußballmannschaften des F.C. Grone tragen noch heute die Grün-Weiße Kleidung.

Die Pfalz Grona

Bild:PfalzGrona.jpg
Ort der ehemaligen Pfalz Grona bei Göttingen

Die Pfalz Grona liegt nördlich von Göttingen am oberen Rande des Steilufers zum Leinetal (Auf dem Hagen 23). Aus Göttingen führt die Holtenser Landstraße hinaus in Richtung Uslar/Höxter. Links biegt eine Straße »Unter der Pfalz« ab, die direkt zum Gelände der alten Pfalz führt, auf der heute die Friedenskirche steht.

Mit seinen insgesamt 18 bezeugten Königs- und Kaiseraufenthalten zwischen 941 und 1025 galt die Pfalz Grona als spezifisch ottonische Pfalz mittleren Ranges. Für Heinrich II. und seine Gemahlin Kunigunde war Grone ein beliebter Aufenthaltsort. Hierher zog sich Heinrich II, schwer erkrankt, im Sommer 1024 zurück, wo er dann am 13. Juli desselben Jahres verstarb.

An der öffentlich zugänglichen Stelle findet man heute einen Gedenkstein, weiter einen Andachtsraum sowie einen kleinen Turm im Wald. Der dortige Waldweg in Richtung Leine wird gerne von Mountainbikern und anderen Sportlern benutzt.

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Göttingen-Grone – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
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