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Furka-Oberalp-Bahn

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Furka–Oberalp-Bahn

<tr><td valign="top">Streckenlänge:</td><td>100.65 km</td></tr><tr><td valign="top">Spurweite:</td><td>1000 mm</td></tr><tr><td valign="top">Stromsystem:</td><td>11.5 kV 16.7 Hz ~</td></tr><tr><td valign="top">Maximale Neigung:</td><td>Adhäsion 40 
Zahnstange 110 / 179 </td></tr><tr><td valign="top">Zahnstangensystem:</td><td>Abt</td></tr>

Brig–Andermatt–Disentis/Mustér
Bild:BSicon KBFa.svg 0.0 Brig FO
Bild:BSicon ABZlf.svg Abzweig der BVZ nach Visp–Zermatt
Bild:BSicon KRZu.svg Unterfahrung der SBB-Strecke LausanneSimplon
Bild:BSicon HST.svg 1.0 Naters
Bild:BSicon HST.svg 3.9 Bitsch
Bild:BSicon HST.svg 7.2 Mörel
Bild:BSicon HST.svg 10.2 Betten FO
Bild:BSicon HST.svg 12.0 Grengiols
Bild:BSicon HST.svg 14.8 Lax
Bild:BSicon HST.svg 16.6 Fiesch Feriendorf
Bild:BSicon BHF.svg 17.3 Fiesch
Bild:BSicon HST.svg 20.4 Fürgangen-Bellwald
Bild:BSicon HST.svg 24.4 Niederwald
Bild:BSicon HST.svg 26.1 Blitzingen
Bild:BSicon HST.svg 27.9 Biel (Goms)
Bild:BSicon HST.svg 29.4 Gluringen
Bild:BSicon HST.svg 30.6 Reckingen
Bild:BSicon HST.svg 33.3 Münster VS
Bild:BSicon HST.svg 34.7 Geschinen
Bild:BSicon DST.svg 36.3 Rosseye
Bild:BSicon HST.svg 37.3 Ulrichen
Bild:BSicon HST.svg 39.0 Obergesteln
Bild:BSicon BHF.svg 41.3 Oberwald
Bild:BSicon eABZrf.svg Abzweig der Furka-Bergstrecke


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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Furka-Oberalp-Bahn, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Bild:BSicon TUNNELa.svg
Bild:BSicon tDST.svg 47.2 Geren
Bild:BSicon tSTR.svg Furka-Basistunnel 15'442 m
Bild:BSicon tDST.svg 53.0 Rotondo
Bild:BSicon TUNNELe.svg
Bild:BSicon ABZrg.svg Abzweig der Furka-Bergstrecke
Bild:BSicon BHF.svg 59.4 Realp
Bild:BSicon HST.svg 65.4 Hospental
Bild:BSicon BHF.svg 67.9 Andermatt
Bild:BSicon ABZlf.svg Abzweig der Schöllenenbahn nach Göschenen
Bild:BSicon HST.svg 72.4 Nätschen
Bild:BSicon HST.svg 77.7 Oberalppass
Bild:BSicon HST.svg 81.5 Tschamut-Selva
Bild:BSicon HST.svg 85.0 Dieni
Bild:BSicon HST.svg 86.4 Rueras
Bild:BSicon BHF.svg 87.8 Sedrun
Bild:BSicon HST.svg 89.2 Bugnei
Bild:BSicon ABZlg.svg 89.9 Abzweig der ATG nach Las Rueras
Bild:BSicon DST.svg 89.9 Tscheppa
Bild:BSicon HST.svg 92.2 Mompé Tujetsch
Bild:BSicon HST.svg 93.7 Segnas
Bild:BSicon HST.svg 95.7 Acla de Fortauna
Bild:BSicon BHF.svg 96.9 Disentis/Mustér
Bild:BSicon STR.svg Fortsetzung RhB nach Reichenau-Tamins
Göschenen–Andermatt
Bild:BSicon KBFa.svg 0.0 Göschenen
Bild:BSicon ABZrg.svg Abzweig von Rollschemelanlage Göschenen
Bild:BSicon DST.svg 1.3 Steinlekehr
Bild:BSicon ABZrg.svg Abzweig der FO von Disentis/Mustér–Oberwald
Bild:BSicon BHF.svg 3.7 Andermatt
Bild:BSicon STR.svg Fortsetzung FO nach Furka–Brig

Die Furka–Oberalp-Bahn (FO) ist eine ehemalige Schmalspurbahngesellschaft der Schweiz. Sie fusionierte per 1. Januar 2003 mit der BVZ Zermatt-Bahn zur Matterhorn–Gotthard-Bahn (MGB), die heute die meterspurigen FO-Strecken betreibt. Die 97 Kilometer lange Hauptstrecke verbindet die Kantone Graubünden, Uri und Wallis über den Furkapass und den Oberalppass miteinander. Die knapp 4 Kilometer lange, ehemalige Schöllenenbahn verbindet als Zweigstrecke Göschenen mit der FO-Hauptstrecke.

Die in Zahnstangenabschnitten bis zu 110 Promille steile Hauptlinie führt von Disentis (Graubünden), wo Anschluss an die Rhätische Bahn (RhB) besteht, über den Oberalppass nach Andermatt (Uri) und weiter durch den Furka-Basistunnel und das Goms nach Brig (Wallis). In Brig besteht seit 1930 ein Anschluss der FO an die ehemalige Brig–Visp–Zermatt-Bahn (BVZ), welche die Linie bis Zermatt weiterführt. Über die Strecke der beiden inzwischen fusionierten Bahngesellschaften verkehrt in Zusammenarbeit mit der RhB der berühmte Glacier Express.

Der Bau der Zahnradstrecke über den Furkapass wurde 1911 von der Brig–Furka–Disentis-Bahn (BFD) begonnen. 1915 konnte die Teilstrecke von Brig hinauf nach Gletsch eröffnet werden, aufgrund finanzieller (Rückzug französischer Investoren aufgrund des 1. Weltkriegs) und technischer Probleme wurde der Weiterbau der Strecke jedoch eingestellt. Nach dem Konkurs der BFD im Jahr 1923 wurden die Bauarbeiten 1924 von der neu gegründeten Furka–Oberalp-Bahn (FO) wieder aufgenommen und die Strecke nach der Fertigstellung des Furka-Scheiteltunnels 1925 eröffnet. Der Weiterbau der Strecke als Strategische Bahn war von der Eidgenossenschaft gefördert wurden, um unter anderem den Zugang zum Waffenplatz Andermatt zu verbessern.

Die Schöllenenbahn (SchB) eröffnete bereits 1917 die Zahnradstrecke (Maximalsteigung 179 Promille) von Göschenen durch die Schöllenenschlucht hinauf nach Andermatt. In Göschenen besteht eine Umsteigemöglichkeit zur Gotthardlinie der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Durch die Kohlenknappheit im 2. Weltkrieg ausgelöst, folgte die Elektrifizierung der Strecke. Ursprünglich war die SchB mit 1200 Volt Gleichstrom elektrifiziert, 1941 wurde sie jedoch umelektrifiziert auf das gerade bei der FO installierte Stromsystem von 11'500 Volt Wechselstrom, um einen problemloseren Fahrbetrieb zu ermöglichen. Der Fahrbetrieb der beiden Gesellschaften war von Beginn an eng gekoppelt; 1961 wurde dann die SchB von der FO übernommen.

Wegen der schwierigen Lawinensituation war die Strecke über den Furkapass zwischen Realp und Oberwald, die auch am Rhone-Gletscher vorbeiführt, nicht wintersicher. Die daraus resultierende Streckensperrung zwischen Oktober und Mai teilte das Netz in zwei Hälften, die vor und nach der Sperrung jeweils erforderlichen Arbeiten waren entsprechend kosten- und arbeitsintensiv. Der Bau des Furka-Basistunnels sollte die Bergstrecke ersetzen und eine wintersichere Verbindung zwischen den Kantonen Uri und Wallis herstellen. Zur Winterpause 1981 wurde die Bergstrecke stillgelegt und 1982 der 15,381 km lange Basistunnel eröffnet. Der ursprünglich geplante Rückbau der Bergstrecke konnte von Eisenbahnfreunden verhindert werden, die 1983 den Verein Furka-Bergstrecke und 1985 die Dampfbahn Furka-Bergstrecke AG (DFB) als Trägergesellschaft gründeten und auf Spenden angewiesen sind. Seit 1992 sind wieder Dampfzugfahrten auf einem Teilstück der Strecke (Realp bis Gletsch) möglich.

Siehe auch: Dampflokomotive FO HG 3/4

Weblinks

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