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Funktionsbausteinsprache
Aus Kefk.
Die Funktionsbausteinsprache (Abkürzung FBS) ist eine der fünf in der EN 61131-3 (IEC 61131-3) definierten Sprachen zur Programmierung von speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS). Sie wird oft auch Funktionsplan genannt (insbesondere bei Siemens Step7), was aber verwirrend ist. Die grafisch orientierte Programmiersprache verwendet in ihrer Darstellung die Logiksymbole der Booleschen Algebra. Sie ist insbesondere für Verknüpfungssteuerungen geeignet und vor allem bei Anfängern und wenig fortgeschrittenen Programmierern beliebt, da die Programmlogik durch die Visualisierung relativ leicht nachvollziehbar ist.
Ihre CAD-Funktionalitäten erlauben das einfache Positionieren und Verbinden von Funktionen und Funktionsbausteinen und deren Variablen.
Ein FBS-Programm besteht aus folgenden grafischen Elementen:
- Verbindungen und Linien
- Variablen und Konstanten
- Funktionen und Funktionsbausteinen
Der Signalfluss eines FBS-Programms verläuft von links nach rechts. Die Abarbeitungsreihenfolge der Bausteine lässt sich individuell festlegen.
Beispiel: 100 zu WERT1 Addieren, Ergebnis auf +/-10000 begrenzen und in WERT2 schreiben:
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