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Funkenerodiermaschine
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Eine Funkenerosionsmaschine ist eine Werkzeugmaschine, die zur Bearbeitung von elektrisch leitenden Materialien, wie z. B. Metallen, dient.
Während der Bearbeitung wird eine elektrische Spannung zwischen dem zu bearbeitenden Werkstück und einer Elektrode, die in die Maschine eingespannt ist, angelegt. Die Elektrode ist eine Negativform der Form, die in das zu bearbeitede Werkstück eingebracht werden soll. Die Elektroden werden aus Kupfer, Graphit oder Wolfram hergestellt.
Während der Bearbeitung springen Funken von der Elektrode zum Werkstück über. Dabei werden Bestandteile vom Werkstück durch Verdampfung oder durch Abplatzen abgetragen. Die abgetragenen oder verdampften Bestandteile werden durch eine nicht leitende Flüssigkeit, z. B. Öle, weggespült.
Anwendung finden Funkenerosionsmaschinen vor allem im Werkzeugbau. Sie erlauben die Bearbeitung vorher gehärteter Stähle.
Problematisch bei dem Verfahren ist das geringe Abtragsvolumen und die hohen Herstellungskosten der Elektrode, die teilweise mehr als 50 % der Gesamtkosten ausmachen können.
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