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Fußsteuer
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Ein Fußsteuer ist eine Einrichtung in einem Ruderboot, die es den Ruderern ermöglicht, während des Rennens das Boot zu steuern. Dazu wird der Schuh an dem Stemmbrett eines Ruderers (normalerweise beim Schlagmann, manchmal auch beim Bugmann) drehbar gelagert und über Seilzüge mit einem Steuerblatt am Heck des Bootes verbunden. Das Fußsteuer kommt in Großbooten, die keinen Steuermann haben, zur Anwendung:
- dem Zweier ohne Steuermann
- den Vierer-Typen Vierer ohne Steuermann und Doppelvierer
Allgemein ist ein Boot mit dem Fußsteuer schwieriger zu steuern als durch einen Steuermann. Vor allem im Endspurt verliert der Schlagmann aufgrund der Anstrengung oft die Kontrolle über das Steuer und das Boot fährt aus der Bahn.
Allerdings sind durch das Fehlen einer zusätzlichen Person auch höhere Geschwindigkeiten möglich. So ist der Doppelvierer, der keinen Steuermann hat, annähernd genauso schnell, wie der Achter mit Steuermann.
Im Skiff bzw. Einer und im Doppelzweier wird der Kurs während des Rennens durch stärkeres Rudern auf einer Seite (Überziehen) korrigiert.
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