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Frontallappen
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Der Frontallappen (Lobus frontalis) ist ein Teil des menschlichen Gehirns, und zwar der Hirnrinde (Cortex).
Er erstreckt sich vom vorderen Hirnpol bis zum Sulcus centralis. Man kann ihn grob in einen motorischen, prämotorischen (zusammen: Motorcortex) und präfrontalen Bereich (präfrontaler Cortex) unterteilen.
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Funktionen
Der motorische Cortex steuert die Ausführung von Bewegungen, während der prämotorische Cortex die notwendigen Bewegungen auswählt. Der präfrontale Cortex reguliert die kognitiven Prozesse so, dass situationsgerechte Handlungen ausgeführt werden können (s. präfrontaler Cortex).
Folgen von Frontallappenschäden ("Frontalhirnsyndrom")
- Ungenügende Berücksichtigung von Handlungskonsequenzen
- Haften an (irrelevanten) Details
- Mangelnde Abstimmung auf aktuelle Erfordernisse
- Ungenügende Regelbeachtung und Regelverstöße (auch im sozialen Verhalten)
- Intelligenz bleibt erhalten, aber schlußfolgerndes Denken und Klassifikationsleistungen sind schlecht
- Antriebsstörungen
- Störungen der Gedächnisleistung
- Störungen der Aufmerksamkeit
Siehe auch
Weblinks
- Der kurze Pfad zur Tat - funktionelle Neuroanatomie des Frontallappens [1]
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