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Fritz Riemann (Schachspieler)

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Fritz Riemann (* 2. Januar 1859 in Polnisch Weistritz; † 25. November 1932 in Erfurt) war ein bedeutender deutscher Schachmeister.

Riemann, ein Anderssen-Schüler und von Beruf Stadtrat, hatte seine erfolgreichste Phase als Schachmeister in den 1880er Jahren. Beim Kongreß des Westdeutschen Schachbundes in Braunschweig 1880 wurde er Zweiter hinter Louis Paulsen. In Leipzig 1888 gewann er gemeinsam mit Curt von Bardeleben vor unter anderen Siegbert Tarrasch.

Riemann, der eine Zeit lang in Breslau, dann in Berlin lebte, bevor er nach Erfurt zog, besiegte 1876 in Breslau Arnold Schottländer in einem Wettkampf 5-0, in Berlin 1880 spielte er 3-3 (+2-2=2) gegen Emil Schallopp. 1885 spielte er in Breslau gegen Emil Flechsig 5-5 (+5-5=0).

Riemann schrieb ein bedeutendes Buch über seine Schachkarriere, das mit wertvollen Erinnerungen an Adolf Anderssen versehen ist: Schacherinnerungen des jüngsten Anderssen-Schülers, Berlin/Leipzig 1925.

Seine beste historische Elo-Zahl betrug 2632. Dieser erreichte er im März 1889. Er war demnach auch einige Zeit unter den „Top 10“ der Welt.

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