Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Fritz Mackensen

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Fritz Mackensen (* 8. April 1866 in Greene bei Kreiensen; † 12. Mai 1953 in Bremen) war ein deutscher Maler des Jugendstils.

Leben

Der Bruder Otto Mackensens studierte seit 1884 gemeinsam mit Otto Modersohn und Fritz Overbeck an der Düsseldorfer, 1888/89 bei Friedrich August von Kaulbach und Wilhelm von Diez an der Münchner Kunstakademie.

Bereits 1884 entdeckte Mackensen das Moordorf Worpswede mit seiner Landschaft und der bäuerlichen Bevölkerung für seine Arbeit und verbrachte dort die Sommermonate; 1889 folgten ihm Modersohn und Hans am Ende, 1893/94 Overbeck und Heinrich Vogeler.In den Wintermonaten 1892/93 war Mackensen Meisterschüler Christian Ludwig Bokelmanns in Karlsruhe und Berlin. 1895/96 nahm er an den Kunstausstellungen im Münchner Glaspalast teil. 1897 wurde die „Künstlervereinigung Worpswede“ gegründet. Mackensen lebte 1895-1904 ständig in Worpswede und unterrichtete unter anderem Paula Modersohn-Becker, Georg Harms-Rüstringen und Clara Westhoff. Er übernahm eine Professur an der Kunsthochschule Weimar, deren Direktor er 1910 wurde. 1918 kehrte Mackensen nach Worpswede zurück. 1933 wurde er mit dem Aufbau und der Leitung der Nordischen Kunsthochschule in Bremen betraut, 1935 jedoch entlassen.

Ausgehend von Landschaften in Plein-Air-Manier sowie Darstellungen des bäuerlichen Lebens (unter anderem Gottesdienst im Freien, 1886-95) wandte sich Mackensen um die Jahrhundertwende einer idealisierenden Malerei in der Tradition des 19. Jahrhunderts zu. Er schrieb unter anderem Worpswede und seine ersten Maler (1940).

Werke

(Auswahl)

Gemälde:

  • "Gottesdienst im Freien" im Historischen Museum in Hannover
  • "Tierbild" im Museum in Oldenburg
  • "Die Scholle" im Museum in Weimar

Bronze-Plastik:

Weblinks

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Fritz_Mackensen, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen