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Fritz Aigner

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Fritz Aigner (* 13. Juli 1930 in Linz; † 9. Januar 2005 ebd.) war ein österreichischer Maler.

Aigner besuchte von 1935 bis 1941 die Volksschule und das Realgymnasium in Linz. Von 1941 bis 1945 war er Heimschüler im Barockstift Kremsmünster, von 1947 bis 1952 studierte er an der Akademie der bildenden Künste Wien. Im Jahre 1952 gewann Aigner den Staatspreis der Akademie der bildenden Künste für Die Klage des verlorenen Sohnes. Seitdem lebte er als freischaffender Künstler in Spanien, Irland, London und Linz. Aigner setzte sich in seinem Werk häufig mit Rembrandt auseinender (beispielhaft sein Ölgemälde "Rembrandts Trick mit dem Licht"), in Linz sprach man von Aigner auch als dem "Rembrandt von Linz". Dabei zeichnete sich Aigner auch als Zeichner und Druckgrafiker aus, wobei diese Werke teilweise sehr düster-apokalyptische Szenen mit Anspiegelungen auf die Gesellschaft und bekannte Personen darstellen. Erwähnenswert ist auch ein eigener Werkblock von großformatigen Hinterglasgemälden.

Der ORF schrieb zu seinem Tode (Zitat): Aigners meist monumentalen Gemälde in altmeisterlicher Technik, seine Hinterglasbilder und eine Unmenge von Grafiken bewegen sich im Spannungsfeld von Eros und Religion, zwischen Surrealismus, Realismus und Phantastischem Realismus. Auch konkrete Anspielungen, die an die Grenze der Karikatur reichen können, finden sich in seinem Werk.

Aigner war in erster Ehe mit der Holzschneiderin Auguste Kronheim-Aigner und seit 1969 mit Helga Aigner verheiratet und hatte sechs Kinder. Er starb im Alter von 74 Jahren.

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