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Fritfliege
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Beschreibung fehlt -- Olaf Studt 23:42, 21. Apr. 2007 (CEST)
| Fritfliege | ||||||||||||||
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| Systematik
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||||
| Oscinella frit | ||||||||||||||
| (Linnaeus, 1758) |
Die Fritfliege (Oscinella frit) ist eine Fliege aus der Familie der Halmfliegen.
Inhaltsverzeichnis |
Merkmale
Siehe Halmfliegen#Fritfliege (Oscinella frit)
Biologie
Wirtspflanzen: Mais, Getreide (vor allem Hafer und Gerste), Wiesenrispengras, Raygräser und Rotschwingel. Weitere Gräser haben eine geringe Bedeutung. Lebenszyklus: Es entstehen drei Generationen. Den Mais schädigt die erste Generation, deren Eier je nach Frühjahrswitterung im April oder Mai auf die Blattunterseite und die Stengel abgelegt werden. Maispflanzen mit 1 oder 2 Blättern werden dabei bevorzugt, schon im 3-Blatt-Stadium sind die kaum mehr attraktiv. Die 2,5-4 mm langen Maden fressen in der Nähe des Vegetationspunktes an den noch eingerollten Blättern. Ökologie: Die Fritfliege bevorzugt feuchte Lebensräume. Wichtige natürliche Feinde sind Laufkäfer (Bembidion und Agonum) und Schlupfwespen. Weitere Angaben siehe „Getreide“.
Schaden
Schadbild: Die Blätter der jungen Pflanzen weisen gelbe, vernarbte, oft in der Längsrichtung verlaufende Verletzungen oder Missbildungen auf. Gelegentlich bleiben die Blattspitzen zweier Blätter aneinander hängen und entfalten sich nicht normal. Typisch sind quer zum Blatt verlaufende Reihen von Löchern. Befallene Pflanzen sind oft zurückgeblieben und bilden Seitentriebe. Bedeutung: Der Befall und die entstehenden Verluste schwanken je nach Jahr, Saattermin und Ort sehr stark. Verluste von mehr als 10% sind selten. Schäden entstehen vorwiegend, wenn die Entwicklung zwischen dem Auflaufen und dem 10-Blatt-Stadium des Maises verzögert ist.
Bekämpfung
Indirekt: Förderung der Jugendentwicklung durch entsprechende Sortenwahl und optimale Saatbettbereitung. Direkt: Die bei der Saat ausgebrachten Insektizidgranulate haben meist eine gute Wirkung gegen Fritfliegen. Ein vorbeugender Einsatz nur gegen Fritfliegen ist aber aus ökologischen Gründen abzulehnen. Die Wirksamkeit der zugelassenen Spritzmittel ist weniger sicher, ihr Einsatz erfolgt, wenn der Mais 2 Blätter hat. Bekämpfungsschwelle: 6 Eier/10 Pflanzen.
Literatur
- F. Häni, G. Popow, H. Reinhard, A. Schwarz, K. Tanner & M. Vorlet: Pflanzenschutz im Integrierten Ackerbau, Landwirtschaftliche Lehrmittelzentrale, Zollikofen Schweiz, 1988, 335 S.
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