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Friedrich Blass
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Friedrich Blass (* 22. Januar 1843 in Osnabrück, † 5. März 1907 in Halle (Saale)), war ein deutscher Altphilologe, der durch seine Arbeiten über die altgriechische Rhetorik (Redekunst) bekannt wurde.
Bild:Friedrich Blass.JPG
Friedrich Blass
Nach dem Studium von 1860 bis 1863 in Göttingen und Bonn lehrte er an verschiedenen Gymnasien und an der Universität Königsberg. 1876 wurde er außerordentlicher Professor für Klassische Philologie in Kiel, 1881 ordentlicher Professor. 1892 nahm er eine Professur in Halle an.
Er besuchte häufig England und war gut bekannt mit führenden britischen Gelehrten. 1892 wurde er Ehrendoktor der Universität Dublin.
Werke:
- Die griechische Beredsamkeit von Alexander bis auf Augustus (1865)
- Die attische Beredsamkeil (1868-188o; 2nd ed., 1887-1898)
- Beiträge zur Bibliotheca Teubneriana über Andocides (1880), Antiphon (1881), Hypereides (1881, 1894), Demosthenes (Dindorfs ed., 1885), Isocrates (,886), Dinarchus (1888), Demosthenes (Rehdantz ed., 1893), Aeschines (1896), *Lycurgus, Leocrates (1902);
- Die Rhythmen der attischen Kunstprosa (1901);
- Die Rhythmen der asianischen und römischen Kunstprosa (1905).
- Eudoxus von Cnidus (1887)
- Bacchylides (3.Ausgabe 1904)
- Grammatik des neutestamentlichen Griechisch (1902; Engl. Übers. durch St John Thackeray, 1905);
- Hermeneutiik und Kritik an Palaographie, Buchwesen, und Handschriftenkunde (Band 1 von Müllers Handbuch der klassischen Altertumswissenschaft, 1891)
- Über die Aussprache des Griechischen (1888; Engl. Übers. durch W. J. Purton, 1890)
- Die Interpolationen in der Odyssee (1904);
- Beiträge zu Collitzs Sammlung der griechischen Dialektinschriften
- Textausgaben einiger Teile des Neuen Testaments (Evangelien und Apostelgeschichte)
- Choephori (1906)
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Blass, Friedrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Philologe |
| GEBURTSDATUM | 22. Januar 1843 |
| GEBURTSORT | Osnabrück |
| STERBEDATUM | 5. März 1907 |
| STERBEORT | Halle (Saale) |
