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Friedrich August II. (Sachsen)

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem sächsischen König Friedrich August II. Für den Kurfürsten Friedrich August II. von Sachsen siehe bitte August III. (Polen), für den letzten regierenden Oldenburger Großherzog gleichen Namens, siehe Friedrich August II. (Oldenburg).

Friedrich August II. Albert Maria Clemens Joseph Vincenz Aloys Nepomuk Johann Baptista Nikolaus Raphael Peter Xaver Franz de Paula Venantius Felix (* 18. Mai 1797 in Pillnitz; † 9. August 1854 in Brennbichl in Tirol) war dritter König von Sachsen.


Inhaltsverzeichnis

Karriere

Friedrich August war der Sohn von Maximilian, des jüngsten Sohns von Kurfürst Friedrich Christian. Seine Mutter war Karoline von Parma (1770-1806), die Tochter von Maria Amalia von Österreich. Er war Offizier in den Befreiungskriegen, zeigte aber sonst für das Militärische kaum Interesse. Politische Fragen löste Friedrich August II. aus reinem Pflichtgefühl. Meist berief er sich auf seine Minister. 1836 übernahm er die Regierung von seinem Onkel Anton, mit dem er bereits seit 1831 die Geschicke des Landes geleitet hatte. Als ein ausgesprochen liebenswerter und intelligenter Mann war er schnell beim Volk beliebt. Die Städteordnung vom 2. Februar 1832 brachte den Städten die freie Selbstverwaltung.

Eheschließungen

1819 heiratete er seine Cousine 2. Grades Caroline Ferdinanda von Bourbon-Parma (1801–1832), Tochter von Franz II.

1833 heiratete er Maria Leopoldine, Tochter des bayerischen Königs Maximilian I.

Politisches Wirken

Vom Frondienst und der Erbuntertänigkeit befreite die Bauern das Edikt vom 17. März 1832. Eine einheitliche Rechtsprechung für Sachsen schuf das Strafgesetzbuch von 1836. Während der revolutionären Ereignisse 1848/49 (Märzrevolution) berief er liberale Minister in die Regierung, hob die Zensur auf und erließ ein liberales Wahlgesetz. Später änderte sich seine Haltung. Am 28. April löste Friedrich August II. das Parlament auf.

Unfalltod

Bei einer Reise in Tirol verunglückte sein Pferdewagen am 8. August 1854 bei Brennbichl. Er starb im Gasthof Neuner, nachdem er aus dem Wagen gestürzt war und von einem Pferd einen Tritt gegen den Kopf erhalten hatte. Er wurde am 16. August 1854 in der Dresdner Hofkirche beigesetzt. Zu seinem Andenken veranlasste die Witwe Marie von Sachsen, am Unfallort eine Königskapelle zu errichten, die ein Jahr danach geweiht wurde.


Stand- und Denkmale

Weblinks

Wikipedia
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