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Fresnelsche Formeln
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siehe QS: Der Artikel stellt die Fresnelschen Formeln unvollständig und nur anhand eines Speziallfalls dar. Ausserdem ist fraglich welchen Informationsgehalt das Code-Beispiel enthalten soll -- T.hellwig 20:44, 15. Feb. 2007 (CET) Cecil 12:15, 22. Feb. 2007 (CET)
Die Fresnelschen Formeln (nach Augustin Jean Fresnel) beschäftigen sich mit dem Reflexionsgrad bzw. Transmissionsgrad von Elektromagnetischen Wellen an einer dielektrischen Grenzfläche. Das heißt, sie beschreiben das Verhältnis der reflektierten bzw. der transmittierten Amplitude zu der Amplitude der einfallenden Welle. Sie können aus den Maxwellschen Gleichungen hergeleitet werden, dabei nutzt man Sonderfälle der Randbedingungen elektromagnetischer Wellen an einer ladungs- und stromfreien Grenzschicht:
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Hierbei ist
die Normale auf die Grenzfläche und die anderen Größen beschreiben Magnetfeld und elektrisches Feld in den beiden Medien.
Jede beliebig polarisierte elektromagnetische Welle lässt sich als Superposition zweier linear polarisierter Wellen, die senkrecht zueinander schwingen, darstellen. Deshalb reicht es aus, die Amplitudenverhältnisse für parallel und senkrecht zur Einfallsebene linear polarisierter Wellen zu berechnen.
Inhaltsverzeichnis |
Allgemeiner Fall
Im allgemeinenen Fall haben beide Medien eine unterschiedliche Permittivität εr und Permeabilität μr.
Man betrachtet eine einfallende Welle
. Für die beiden Basisvektoren wählt man
und
. Die δi entsprechen einer beliebigen Phasenverschiebung. Somit lässt sich jede beliebig polarisierte Welle in dieser Form darstellen.
senkrechte Polarisation
Bild:Reflexion senkrecht polarisiert 2.svg
Als erstes betrachtet man die Komponente, die linear senkrecht zur Einfallsebene polarisiert ist. Die Einfallsebene wird aufgespannt vom Wellenvektor
und der Flächennormalen
parallele Polarisation
Bild:Reflexion parallel polarisiert 2.svg Des weiteren wird die Amplitude einer in der Einfallsebene linear polarisierten Welle betrachtet:
Spezialfall: μr1 = μr2
Für den in der Praxis häufigen Spezialfall μr1 = μr2 (z.b. μr = 1 für nicht magnetische Materialien) vereinfachen sich die Fresnel Formeln wie folgt:
senkrechte Polarisation
parallele Polarisation
Zusammenhang mit Reflexions- und Transmissionskoeffizienten
In der klassischen Elektrodynamik bezeichnet man als Reflexionskoeffizienten R:
und als Transmissionskoeffizienten T:
Hierbei bezeichnet
den jeweiligen zeitgemittelten Poynting-Vektor
Die beiden Koeffizienten lassen sich nun mithilfe der Fresnelschen Formeln berechnen:
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mit
.
Außerdem gilt die Energieströmungsbilanz T + R = 1
siehe auch
Literatur
- Wolfgang Nolting: Grundkurs Theoretische Physik 3: Elektrodynamik. 7. Auflage. Springer, Berlin 2002, ISBN 3-540-20509-8
- Wolfgang Demtröder: Experimentalphysik 2. Springer, Berlin 2004, ISBN 3-540-20210-2.
- John David Jackson: Klassische Elektrodynamik. de Gruyter, Berlin 2006, ISBN 3-11-018970-4.
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