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Fremdstromanode

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Der Einsatz von Fremdstromanoden ist eine Methode zur Verhütung von Korrosion in Wasserbehältern aus Stahl. Im Gegensatz zu Opferanoden ist keine regelmäßige Kontrolle und gegebenenfalls Austausch der Anode erforderlich, da diese nicht verbraucht wird.

Fremdstromanlagen werden mit Gleichspannung betrieben, die von einem Netzteil bereitgestellt werden muss. Dabei werden der negative Pol der Stromquelle mit dem zu schützenden Metall, und der positive Pol mit der Fremdstromanode verbunden. Am Transformator des Netzteils wird die Spannung zwischen Fremdstromanode und Schutzobjekt eingestellt. Daraus ergibt sich der Schutzstrom. Ein geringer spezifischer Metallabtrag ist notwendig, um eine möglichst lange Lebensdauer der Anoden zu erhalten.

Fremdstromanoden brauchen im Gegensatz zu Opferanoden kein negatives Potenzial gegenüber dem Grundwerkstoff zu besitzen. Durch den kathodischen Schutzstrom wird das Potential an der Grenzfläche in negativer Richtung verschoben. Wird ein bestimmter Potentialwert erreicht, wird die Korrosionsgeschwindigkeit des Grundwerkstoffes technisch vernachlässigbar klein.

Die Leistungsaufnahme praktisch eingesetzter Fremdstromanlagen liegt zwischen zwei und vier Watt; die jährlichen Stromkosten betragen damit unter fünf Euro.

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