Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Freisinnig-Demokratische Partei

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Bild:Logo FDP Schweiz.gif
Basisdaten
Gründungsdatum: 1894 (formell)
Gründungsort: Bahnhofbuffet Olten
Präsidium: Fulvio Pelli
Generalsekretär: Guido Schommer
Fraktionschef: Felix Gutzwiller
Mitglieder im Bundesrat: Pascal Couchepin
Hans-Rudolf Merz
Mitglieder: ca. 150'000
Wähleranteil: 17,3 %
(Stand: NR-Wahlen 2003)
Nationalrat: 36 Sitze
Ständerat: 14 Sitze
Kantonale Parlamente: 524 Sitze (20.0 %)
(Stand: April 2007)
Gruppierungen: Jungfreisinnige Schweiz
FDP-Frauen Schweiz
Website: www.fdp.ch
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Freisinnig-Demokratische_Partei, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Die Freisinnig-Demokratische Partei der Schweiz (FDP) / Parti radical-démocratique suisse (PRD) / Partito liberale radicale svizzero (PLR), kurz auch als Der Freisinn bzw. Die Freisinnigen bezeichnet, ist eine liberale Partei in der Schweiz.

Sie hat etwa 150.000 Mitglieder, organisiert ist sie in Orts-/Kreisparteien, in allen Kantonen ausser Appenzell Innerrhoden in Kantonalparteien.

Präsident der FDP Schweiz ist der Tessiner Nationalrat Fulvio Pelli.

Sie hält im Nationalrat 36 Sitze und im Ständerat 14 Sitze (Wahlen 2003). Die FDP-Fraktion in der Bundesversammlung wird vom Zürcher Nationalrat Felix Gutzwiller präsidiert, seit 2003 sind ihr auch die LPS-Parlamentarier angeschlossen [1].

Im Bundesrat ist sie seit 1848 ununterbrochen vertreten, gegenwärtig durch Pascal Couchepin (Departement des Innern) und Hans-Rudolf Merz (Finanzdepartement). Ausserdem stellt sie mit Annemarie Huber-Hotz die Bundeskanzlerin. Die FDP gilt als die staatstragende Partei in der Schweiz, weil sie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch ihre damalige Machtfülle die Schweiz massgeblich formte.

Die Frauenorganisation der Partei sind die FDP-Frauen Schweiz. Die Jugendorganisation der Partei bilden die Jungfreisinnigen Schweiz.

Ende April 2006 hat sich die FDP ein neues Erscheinungsbild verpasst, mit dem sie den beabsichtigten Aufbruch signalisiert – weg von sinkenden Mitgliederzahlen, unklarer Ausrichtung, "verstaubtem" Image. Sie wolle "eine junge, sensible, urbane und frauenfreundliche Partei werden" (Fulvio Pelli, Präsident), "sie will sich auf vier Themen konzentrieren: die intelligente Schweiz, die wachsende Schweiz, die gerechte Schweiz und die offene Schweiz" (Rudolph Schürmann, Marketing).

Nach zahlreichen Annäherungsversuchen der FDP und LPS wurde auch Mitte 2005 die Union der Freisinnigen und Liberalen gegründet.

Inhaltsverzeichnis

Parteipräsidenten

Geschichte

  • 1831 wurde die "Patriotische Assoziation" gegründet, die sich als "Schutzverein für die Freiheit" bezeichnete. Sie kann als ein Vorläufer der FDP betrachtet werden.
  • 1847 wurde der "Schweizerische Volksverein" ins Leben gerufen. Dieser schlief jedoch nach der Gründung des Bundesstaates 1848 wieder ein.
  • 1873 erwachte der Volksverein zu neuem Leben als es darum ging, die Bundesverfassung zu revidieren. Die Organisation fiel nach der Annahme der Verfassung wieder auseinander. Sie hatte keine leitende Idee und kein Ziel, wofür sie hätte kämpfen können.
  • 1878 wurde die "Radikal-demokratischen Gruppe der Bundesversammlung" gegründet, welche mit den Liberalen, Radikalen und Demokraten verschiedene Richtungen der "Freisinnigen" zusammenfasste.
  • 1894 wurde die Freisinnig-demokratische Partei im Bahnhofbuffet Olten formell gegründet.
  • 1917 formierten sich Teile der FDP in der Partei BGB(Schweizer Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei), der heutigen SVP.
  • 1919 wurde das Proporzwahlverfahren eingeführt, welches die Mandate der Freisinnigen im Parlament von 104 auf 63 reduzierte.
  • 1941/42 spalteten sich die Zürcher Demokraten ab. Sie fusionierten aber 30 Jahre später im Jahr 1971 wieder mit der FDP.
  • Bis 1959 war die Partei im Bundesrat noch überproportional vertreten. Danach wurde aber die sogenannte Zauberformel eingeführt, wonach die FDP nur noch zwei Bundesratssitze einnahm.

Siehe auch

Literatur

  • Dietschi, E. (1979). 60 Jahre Eidgenössische Politik – Ein Beitrag zur Parteigeschichte des schweizerischen Freisinns. Bern: FDP der Schweiz
  • FDP Schweiz (1994). Hundert Jahre FDP. Politische Rundschau, No. 2+3, 1994

Weblinks

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Freisinnig-Demokratische_Partei, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.


Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Freisinnig-Demokratische_Partei, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Freisinnig-Demokratische_Partei, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge