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Free International University

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„Der erweiterte Kunstbegriff als wesensgemäßer Kapitalbegriff“ - Titelblatt des Veranstaltungsprogramms der Free International University zur Documenta 7

Die Free International University (FIU; auch Freie internationale Hochschule für Kreativität und interdisziplinäre Forschung) war ein von Joseph Beuys gegründeter Trägerverein, der als „organisatorischer Ort des Forschens, Arbeitens und Kommunizierens“ die Fragen einer sozialen Zukunft durchdenken sollte[1].

Die FIU wurde am 27. April 1973 im Düsseldorfer Atelier von Joseph Beuys gegründet und bestand als gemeinnützig anerkannter, eingetragener Verein über zwei Jahre über den Tod des Künstlers hinaus bis zu ihrer Auflösung 1988[2].

Die Idee der Free International University (FIU) wurde von verschiedenen Personen und Gruppierungen aufgegriffen und weitergeführt, darunter der FIU-Verlag des Autors und Verlegers Rainer Rappmann, die von Beuys-Schülern initiierten F.I.U. in Amsterdam, Gelsenkirchen, Hamburg und München sowie insbesondere der Verein Mehr Demokratie e.V. [3] und dem Omnibus für direkte Demokratie.

Literatur

  • Michael Ende & Joseph Beuys: Kunst und Politik - Ein Gespräch. FIU-Verlag, Wangen 1989, ISBN 3-928780-48-4
  • Flensburger Hefte 24, 1789-1989 Direkte Demokratie. Interviews mit Hans Peter Bull (SPD), Heiko Hoffmann (CDU), Gerald Häfner (Grüne), Joseph Beuys und Direkte Demokratie, das Kunstwerk Omnibus für Direkte Demokratie u.a. 226 Seiten, 1989.
  • Rainer Rappmann (Hrsg.): Denker, Künstler, Revolutionäre - Beuys, Dutschke, Schilinski, Schmundt - Vier Leben für Freiheit, Demokratie u. Sozialismus, Wangen 1996, FIU-Verlag, ISBN 3-928780-13-1
  • Götz Adriani, Winfried Konnertz und Karin Thomas: Joseph Beuys; Neuauflage, Köln, DuMont (1994), ISBN 3-7701-3321-8

Siehe auch

Weblinks

FIU-Sektionen
Aufruf zur Alternative

Quellen

  1. Aufruf zur Alternative: Joseph Beuys (Erstveröffentlichung in Frankfurter Rundschau am 23.12.1978) [1]
  2. FIU Informationsbroschüre des FIU-Verlags [2]
  3. Zur Geburt von Mehr Demokratie e.V. [3]
Wikipedia
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