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Fredric March
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Fredric March, eigentlich Frederick Ernest McIntyre Bickel (* 31. August 1897 in Racine, Wisconsin; † 14. April 1975 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler, der hauptsächlich im Kino und im Theater zu sehen war.
Leben und Karriere
Bevor Fredric March ins Filmgeschäft einstieg, arbeitete er als Bankangestellter in New York City. Erste kleinere Rollen übernahm er in Stummfilmen, die Anfang der 1920er-Jahre in New York produziert wurden, was ihn 1924 auch zu seiner ersten Theaterrolle am Broadway führte. 1927 heiratete March in zweiter Ehe die Schauspielerin Florence Eldridge. Sie waren bis zu seinem Tod ein Paar und Eltern zweier adoptierter Kinder.
Bekannt wurde er 1932 durch die Hauptrolle in dem Horrorfilm Dr. Jekyll und Mr. Hyde (Dr. Jekyll and Mr. Hyde). Für die Darstellung des Wissenschaftlers Dr. Henry Jekyll, der sich durch ein Elixier in das Monster Mr. Hyde verwandelt, erhielt March seinen ersten Oscar. 1941 wurde ein Remake von Dr. Jekyll And Mr. Hyde gedreht, die Hauptrolle spielte Spencer Tracy. Spencer Tracy und Fredric March wirkten übrigens als Gegenspieler in dem Gerichtsdrama Wer den Wind sät (Inherit the Wind) mit.
Dr. Jekyll und Mr. Hyde war Marchs einziger Horrorfilm. In der Folgezeit wirkte er in vielen unterschiedlichen Filmen mit; Dramen, Komödien, Abenteuerfilmen und Kriminalfilmen. Außerdem wirkte er in vielen Verfilmungen historischer Stoffe mit. Er spielte an der Seite von Greta Garbo in Anna Karenina (Anna Karenina), an der Seite von Katharine Hepburn in Mary of Scotland und an der Seite von Charles Laughton in The Sign of the Cross (Im Zeichen des Kreuzes), The Barrets of Whimpole Street und Les Misérables. Fredric March spielte verschiedene historische Persönlichkeiten; er war Benvenuto Cellini in The Affairs of Cellini, Mark Twain in The Adventures of Mark Twain (Die Abenteuer von Mark Twain), Christoph Kolumbus in Christopher Columbus und Philipp von Mazedonien in Alexander the Great (Alexander der Große).
1946 erhielt Fredric March für seine Rolle als Familienvater Al Stephenson, der aus dem Krieg heimkehrt, in The Best Years of Our Lives (Die besten Jahre unseres Lebens) seinen zweiten Oscar. 1951 wurde Fredric March abermals für den Oscar nominiert, und zwar für seine Darstellung des Willy Loman in Death Of a Salesman (Tod eines Handlungsreisenden), einer Verfilmung des gleichnamigen Theaterstücks von Arthur Miller. Den Oscar gewann in diesem Jahr übrigens Humphrey Bogart für seine Rolle in The African Queen (African Queen); Bogart war auch als Gangster Griffin der Gegenspieler von March als Familienvater 1955 im Streifen The Desperate Hours (An einem Tag wie jeder andere).
Aber Fredric March konnte nicht nur in ernsthaften Filmen spielen. Sein Talent als Komödiant bewies er 1933 an der Seite von Gary Cooper in der Dreiecksgeschichte Design for Living (Serenade zu Dritt), bei der Ernst Lubitsch Regie führte. In I Married a Witch (Meine Frau, die Hexe) spielte Fredric March einen Politiker, der eine Hexe heiratete.
1967 drehte Fredric March seinen ersten Western; als korrupter Indianeragent spielte er an der Seite von Paul Newman in Man nannte ihn Hombre. Es sollte sein vorletzter Film werden. Seine letzte Rolle spielte March 1970 in dem Kriminalfilm Tick... tick... tick (Tick... tick... tick); er spielte den Bürgermeister einer Kleinstadt im Süden der USA.
Fredric March starb am 14. April 1975 in Los Angeles im Alter von 77 Jahren an Prostatakrebs.
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | March, Fredric |
| KURZBESCHREIBUNG | amerikanischer Schauspieler |
| GEBURTSDATUM | 31. August 1897 |
| GEBURTSORT | Racine, Wisconsin |
| STERBEDATUM | 14. April 1975 |
| STERBEORT | Los Angeles, Kalifornien |
