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Franz Heckendorf

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Franz Heckendorf (* 5. November 1888 in Berlin; † 17. August 1965 in München) war ein deutscher Maler und Grafiker.

Inhaltsverzeichnis

Lebenslauf / Werk

Franz Heckendorf studierte in der Lehranstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums und in der Berliner Akademie.

1909 stellte er zwei impressionistisch geprägte Straßenbilder in der Berliner Sezession aus.

Noch während seines Einsatzes im 1. Weltkrieg als Kampfflieger an der Ostfront, Balkan, Bosporus und im heutigen Irak am Tigris wandte er sich in seinem Malstil immer mehr dem Expressionismus zu. Auch versuchte er seine Kriegseindrücke in Gemälden, wie z. B. Vormarsch deutscher Truppen an der Morawa (1916) künstlerisch zu verarbeiten.

Eine umfangreiche Sonderausstellung in der Kestner-Gesellschaft in Hannover im Frühsommer 1918 gab einen guten Überblick über die erste Schaffensperiode des jungen Künstlers.

1917 trat Heckendorf dem Deutschen Künstlerbund bei.

Bei seinen expressionistischen Werken betonte Franz Heckendorf im dynamischen Malstil besonders die Ausdruckskraft von teilweise harten Konturen und kräftigen, leuchtenden Farben. Franz Heckendorf arbeitete nicht nur an Ölgemälden, sondern malte auch Pastelle und Aquarelle. Er stellte Landschaften, Stillleben, Bildnisse und Figürliches dar.

Im Dritten Reich galt seine Kunst als entartet.

Nach dem Krieg wirkte Franz Hecker erst an der Akademie der bildenden Künste Wien und dann in Salzburg als Professor.

Er starb am 17. August 1965 in München.

Werke (Auszug)

Zu seinen Werken gehören z. B.:

  • Übergang über die Angerapp (1915)
  • Vormarsch deutscher Truppen an der Morawa (1916)
  • Gestrandet (1917)
  • Auferstehung Christi (1918)
  • Mappenwerk Sonne - 10 Farblithografien im Verlag Wasmuth A.-G. Berlin - (1919)
  • Landschaft an der Seine - (1930/31)

Literatur

  • Thieme / Becker, Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler, Band 15/16, Seite 211 - 212, ISBN 3-363-00718-3
  • Vollmer, Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler, Band 2, Seite 400, ISBN 3-363-00718-3
  • Horst Ludwig Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst. Münchner Maler im 19./20. Jahrhundert Band 5: Achmann-Kursell, München 1993, Seite 359-360

Weblinks

Wikipedia
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