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Franz Aepinus
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Franz Ulrich Theodor Aepinus (* 13. Dezember 1724 in Rostock; † 10. August 1802 in Dorpat) war ein deutscher Naturphilosoph.
Franz Aepinus stammte von John Aepinus (1499-1553), dem ersten, der den Familiennamen Hugk oder Huck gräcisierte und einer der führenden Theologen der Reformation war, ab. Nach dem Medizinstudium wandte Franz Aepinus sich der Mathematik und der Physik zu, wo er sich schnell Reputation erwarb und schließlich zum Mitglied der Berliner Akademie der Wissenschaften berufen wurde. 1757 siedelte er nach Sankt Petersburg über, wo er Mitglied der Reichsakademie der Wissenschaften und Physikprofessor wurde. Dort verblieb er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1798. Sein restliches Leben verbrachte er in Dorpat, wo er 1802 starb.
Er hatte ein sehr enges Verhältnis zu Katharina II., welche ihn zum Erzieher ihres Sohnes Paul erwählte. Er versuchte das enge Vertrauen der Zarin vergeblich zu nutzen, um im Russischen Reich ein System von Regelschulen zu etablieren. Aepinus war vor allem durch seine theoretischen wie experimentellen Forschungen auf den Gebieten Elektrizität und Magnetismus sowie seinem Grundlagenwerk "Tentamen Theoriae Electricitatis et Magnetismi", erschienen 1798 in St. Petersburg, bekannt, welches das erste mathematisch-systematische Werk auf diesem Gebiet darstellte. 1761 publizierte er "De distributions caloris per tetturem", wo er sich mit verschiedenen Aspekten der Astronomie, der Mechanik, der Optik und der Reinen Mathematik befasste. Zudem diskutierte er die Parallaxeneffekte beim Planetentransit über die Sonnenscheibe anhand der im 18. Jahrhundert gewonnenen Daten des Venustransits.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Aepinus, Franz Ulrich Theodor |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Naturphilosoph |
| GEBURTSDATUM | 13. Dezember 1724 |
| GEBURTSORT | Rostock |
| STERBEDATUM | 10. August 1802 |
| STERBEORT | Dorpat |
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