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Francisco Correa de Arauxo

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Francisco Correa (de Arauxo, de Acebedo), (* 16. September 1584 Sevilla (Taufe); † Oktober oder November 1654 Segovia) war ein bedeutender andalusischer Organist und Komponist an der Grenze zwischen Renaissance und Barock.

Das erste Amt als Organist bekleidete der Sohn eines Handwerkers ab 1599 in der Kirche San Salvador zu Sevilla. Zum Priester wurde er 1608 geweiht. Langjährige Querelen und Schikanen, denen Correa in der dortigen Priesterschaft ausgesetzt war, führten zu erfolglosen Bewerbungen an mehreren spanischen Kathedralen. Erst 1636 konnte er als Organist an die Kathedrale zu Jaén wechseln. Schon wenig später, 1640 verbesserte er sich zum Kathedralorganisten von Segovia, wo er 1654 starb.

Die musikgeschichtliche Bedeutung Correas liegt in seiner Orgelschule Facultad Organica begründet, die 1626 in Alcalá de Henares gedruckt wurde. Sie enthält nicht nur 69 Tientos (viele für geteilte Register, eine Besonderheit spanischer Orgeln), Intabulierungen und Ausgestaltungen liturgischer Gesänge, sondern auch eine detaillierte Anleitung zum Orgelspiel, die aufschlussreiche Hinweise zur Aufführungspraxis seiner Zeit enthält.

Außerhalb der Facultad Organica ist uns keine Komposition Correas überliefert.

Seine Musik hat zum großen Teil noch den kontrapunktischen und harmonischen Fluss der Musik der Renaissance inne, jedoch vereint mit der zwingenden Rhythmik und den virtuosen Melismen, die für die spanische Musik seiner Zeit typisch sind.

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