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Francesco Ficicchia

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Francesco Ficicchia (* 18. Februar 1946 in Basel) ist ein schweizerischer Sozialpädagoge und Buchautor.

Leben

Ficicchia gilt als bekanntester Kritiker der Bahai-Religion im deutschen Sprachraum. Er war ab 1972 Anhänger und Mitglied dieser Religionsgemeinschaft, überwarf sich aber nach nur wenigen Jahren der Mitgliedschaft 1975 wieder mit der Organisation. Das oberste Leitungsgremium der Baha’i-Gemeinschaft schloss ihn 19xx aus der Gemeinschaft aus (Bundesbruch). 1981 publizierte die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen eine zu dieser Zeit viel beachtete Bahá’í-Monographie [Ficicchia 1981], welche 1995 eine Entgegnung durch die Bahai erfuhr [Schaefer, Towfigh, Gollmer, 1995]. Im Internet betreibt er eine Website, in der er vor allem Geschichte und organisatorische Strukturen des Bahá’ítums kritisiert.

Nach seinem Ausschluss aus der Bahá’í-Gemeinschaft wandte sich Ficicchia vermehrt dem Buddhismus zu, ohne sich zu einer bestimmten Schulrichtung zu bekennen. Auch zu dieser Religion betreibt er eine Website, in welcher er sich primär mit Fragen eines zeitgemäßen westlichen Buddhismus auseinander setzt.

Ficicchia lebt in Zürich.

Literatur

  • Francesco Ficicchia: Der Bahá’ismus – Weltreligion der Zukunft? Geschichte, Lehre und Organisation in kritischer Anfrage, Quell Verlag Stuttgart 1981. ISBN 3-7918-6009-7.
  • Udo Schaefer / Nicola Towfigh / Ulrich Gollmer: Desinformation als Methode – Die Bahá'ismus-Monographie des F. Ficicchia, Georg Olms Verlag. Hildesheim 1995. ISBN 3-487-10041-X; Rezension von Christian Cannuyer
  • Francesco Ficicchia: Buddhismus. Handlexikon der Namen und Begriffe in Tradition und Glaubenspraxis, 2004, ISBN 3-934601-89-8.

Weblinks

Wikipedia
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