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Foxit Reader
Aus Kefk.
| Foxit Reader | |
|---|---|
| Entwickler: | Foxit Software |
| Aktuelle Version: | 2.0 Build 1606 (9. April 2007) |
| Betriebssystem: | Windows |
| Kategorie: | Anwendungsprogramm |
| Lizenz: | Freeware |
| Deutschsprachig: | ja, mit Sprachpaket |
| Website: | http://foxitsoftware.com |
Entwickelt wurde das Programm von der im US-Bundesstaat Kalifornien ansässigen Firma Foxit Software. Eine größere Bekanntheit erreichte es vor allem nach dem Erscheinen der Version 6 des Adobe Readers, die von vielen Anwendern wegen der langen Ladezeit meist gar nicht benötigter Plugins kritisiert wurde.
Eigenschaften
Der kostenlose Foxit Reader etablierte sich als nicht überladene, schnell startende und dennoch funktionsreiche Alternative. Die Programmgröße beträgt etwa 2 MiB und damit nur rund ein Zehntel der Downloadgröße des Adobe-Pendants. Da er nicht statisch gegen diverse Windows-Systembibliotheken gelinkt ist, ist der Foxit Reader außerdem kompatibel zu allen Windows-Versionen und somit eine der wenigen Möglichkeiten für Nutzer von Windows 9x und NT, vollwertige Unterstützung der PDF-Spezifikationen 1.5 und 1.6 zu erhalten (die letzte Version von Adobe Reader für Win9x unterstützt nur PDF bis Version 1.4). Ebenfalls im Gegensatz zum Adobe Reader muss der Foxit Reader nicht installiert werden, weshalb es sich zum Ausführen auf USB-Sticks eignet.
Bei manchen PDF-Dokumenten erreicht der Foxit Reader allerdings noch nicht die Darstellungsqualität des Adobe Reader, auch ein älterer Typ von verschlüsselten PDFs wird nicht unterstützt. Umgekehrt kann es in seltenen Fällen aber auch vorkommen, dass ein Dokument im Foxit Reader qualitativ besser gerendert wird.
Heute gibt es den Foxit Reader in einer kostenlosen Version und einer erweiterten kostenpflichtigen Pro-Version. Schon die kostenlose Variante bietet Funktionen, mit denen vergleichbare Tools nicht aufwarten können. So ist es zum Beispiel möglich, in jedem PDF-Dokument an jeder beliebigen Stelle Text einzufügen. Dieses als FreeType bezeichnete Feature funktioniert selbst dann, wenn der Ersteller des Dokumentes die Funktion "Formular ausfüllen" gar nicht vorgesehen hat. In der kostenlosen Version kann per FreeType einfügter Text sowohl gedruckt als auch in der PDF-Datei gespeichert werden, jedoch enthält die gespeicherte Datei in diesem Fall einen Hinweis auf die Testversion.
Die Pro-Version hingegen bietet neben der Funktion des Speicherns von per FreeType eingefügtem Text auch verschiedene Werkzeuge zum Kommentieren und Verarbeiten von Text. So können etwa Textpassagen markiert, unterstrichen, durchgestrichen oder ausgeblendet werden. Auch das Einfügen von verschiedenen Kommentarfeldern, Figuren oder Freihandlinien ist möglich. Eine weitere Besonderheit dieses Programms ist die Fähigkeit, PDF-Dateien in Reintext umzuwandeln und abzuspeichern.
Ebenso wie der Adobe Reader bietet der Foxit Reader ein Browser-Plugin, mit dem auf Wunsch PDF-Dokumente aus dem Web direkt im Browserfenster betrachtet werden können. Das Programm integriert sich in den Internet-Explorer, sofern Foxit Reader als Standardprogramm für PDF-Dateien gewählt wurde. Für Mozilla Firefox gab es in der Pro-Variante der Version 1.x ebenfalls ein Plugin, welches bei der Installation automatisch eingerichtet wurde. Aufgrund verschiedener Probleme, z. B. Überbreite bei nicht maximiertem Browserfenster und Störung der Tab-Verwaltung, wird es mit der Version 2.x des Foxit Reader nicht mehr verteilt. Zwar ist das Plugin über das offizielle Anwenderforum noch immer zu bekommen, allerdings kann es momentan noch nicht als ausgereift bezeichnet und somit auch nicht für den produktiven Einsatz empfohlen werden.
Weblinks
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