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Fotodrucker
Aus Kefk.
Ein Fotodrucker ist ein Gerät zur Wiedergabe von digital aufgenommenen Fotografien und aufgrund der hierfür notwendigen, technischen Erfordernissen gänzlich für diesen Zweck ausgelegt.
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Geschichte
Mit dem Aufkommen der digitalen Fotografie entstand die hiermit verbundene größte Problematik, die aufgenommenen Fotos lediglich auf dem TFT Display der Kamera betrachten zu können. Die meisten Kameras der ersten Generation verfügten nur über ein integriertes Flash Memory und die Übertragung zum heimischen PC über ein spezielles, meist auch noch separat zu erwerbendes Datenkabel war relativ beschwerlich und zeitaufwendig.
Die Bereitstellung von Flash Memory in Form sogenannter Speicherkarten in ihren verschiedenen Formaten, die von den Kameraherstellern alsbald zur Verwendung kamen, war dieses Problem größtenteils gelöst. Separate Kartenleser mit USB Anschlüssen sorgten fortan für eine rasche und unkomplizierte Übertragung zum PC. Doch auch die bloße Betrachtung der Fotos auf dem Bildschirm war für viele nicht „der wahre Jakob“. Dies umso mehr, weil Fotodateien einen großen Speicherplatz erfordern. Der Ausdruck mit gewöhnlichen Tintenstrahldruckern stellte meist ein wenig befriedigendes Ergebnis dar und die Haltbarkeit der Fotos war entsprechend schlecht. Selbst die Verwendung von speziellem Fotopapier barg den großen Nachteil, dass Ausdrucke nur im A4 Format möglich waren. Zum Archivieren und auch zum Betrachten ein denkbar ungünstiges Format. Die Industrie hat diese Probleme rasch erkannt und mit Fotodruckern in kompakter Bauweise die beschriebenen Probleme weitestgehend ausgeräumt.
Technik
Fotodrucker arbeiten im Prinzip der Tintenstrahltechnik, die jedoch für die Anforderungen entsprechend modifiziert ist. So muss spezielles Fotopapier verwendet werden. Die zum Einsatz kommenden Tinten unterscheiden sich in Farbbrillanz, Lichtechtheit und Haltbarkeit erheblich von gewöhnlicher Tinte. Die Tinte wird jedoch ebenfalls in einer Patrone verwahrt, die meist auch mit dem Druckkopf eine Einheit bildet. Ein weiteres Merkmal ist die Möglichkeit des randlosen Ausdrucks, der zur Vermeidung von Tröpfchenbildung an den Kanten des Papiers ebenfalls technischer Modifikationen bedarf.
Ausstattung und Kaufentscheid
Die meisten Hersteller geben sich mit der Konstruktion ihrer Fotodrucker große Mühe bei der Ausstattung ihrer Geräte. Die meisten sind heute gar völlig unabhängig vom heimischen PC. Sie verfügen über mehrere Kartenslots zur Aufnahme der Speicherkarten unmittelbar aus der Kamera. Ein LC-Display ermöglicht die Auswahl der auf den Karten vorhandenen Fotos. Bei Anschluss an den PC kann der Drucker als Speicherkartenlaufwerk dienen und es braucht kein zusätzliches Gerät dieser Art mehr präsent zu sein. Luxuriös erscheint die Ausstattung mit einer Bluetooth Schnittstelle, welche die drahtlose Übertragung von Mobiltelefonen etc. direkt an den Drucker ermöglicht. Wird das Gerät nur selten gebraucht, sollte es über vor Staub schützende Abdeckungen für Papiereinzug und Druckwerk verfügen. Wenn das angebotene Gerät über die vorgenannten Features verfügt, bleibt nur noch der Preisvergleich für Verbrauchsmaterialien. Es gibt Geräte, die sich mit einer einzigen Tintenpatrone begnügen, aus der selbst die Schwarztöne gemischt werden, aber auch Geräte mit separater Schwarz- bzw. Farbpatrone. Einige Drucker verfügen über eine Schwarzpatrone mit lichtbeständiger pigmentierter Tinte und einer zusätzlichen Patrone mit Brilliantschwarz für Fotos. Spezielles Fotopapier indes benötigen alle Geräte.
Wirtschaftlichkeit
Besinnt man sich der alten Tugend, an der die Fotokamera nur zu besonderen Anlässen wie Reisen, Familienfeiern etc. hervorgeholt wurde, kann der Fotodrucker für den Familiengebrauch eine sehr interessante Anschaffung sein. Selbstverständlich sind Tintenpatronen und Fotopapier kostspielig und stellen in jedem Falle eine zusätzliche Ausgabequelle zum schon vorhandenen heimischen Drucker dar. Doch wenn man sich mit der Benutzung entsprechend mäßigt und nur wirklich interessante Fotos zu Papier bringt, kann sich der meist geringe Anschaffungspreis des Gerätes rasch amortisieren. Einen wesentlichen Vorteil gegenüber der klassischen Zelluloid Fotografie und dem Fotolabor haben Fotodrucker allemal: Die unmittelbare Verfügbarkeit und die mögliche Selektion der zu druckenden Fotos kann das Fotolabor nicht bieten. Vielmehr wurden hier auch missratene Fotografien entwickelt und mussten vom Auftraggeber bezahlt werden.
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