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Fotoautomat
Aus Kefk.
Ein Fotoautomat, teilweise auch Fotokabine genannt, ist eine etwa 2m x 2m x 1m große Konstruktion, die eine automatische, auf Münzeinwurf basierende Kamera sowie eine Fotoschnellentwicklungsmaschine enthält. Sie dient der Aufnahme von Porträts als Ausweisfoto oder spontaner Erinnerungsbilder. Man findet sie häufig an zentralen Plätzen, in Bahnhöfen, Häfen oder Flugplätzen oder in Freizeitparks und Vergnügungszentren.
Aussehen und Funktionsweise
Fotoautomaten enthalten gewöhnlich einen in der Höhe verstellbaren Sitz oder Sitzbank. Nachdem der Münzeinwurf erfolgt ist, macht die hinter einem Spiegel versteckte Fotokamera in der Regel bis zu vier Aufnahmen im Abstand von circa 15 Sekunden (einzelne Automaten produzieren bis zu acht Fotos). Der Kunde kann durch Einstellung vorher zwischen vier gleichen Porträtfotos oder Einzelaufnahmen wählen. Mittlerweile werden in den meisten Fotoautomaten Farbaufnahmen produziert.
Vor jeder Belichtung ertönt ein akustisches und optisches Warnzeichen, dass die nächste Aufnahme unmittelbar bevorsteht, so dass der Kunde sich rechtzeitig posieren kann. Nach der letzten Aufnahme beginnt der Automat mit der Bildentwicklung, was einige Minuten dauert. Aus einem Schlitz erscheinen dann die entwickelten Fotos, die meist noch einige Zeit der Trocknung benötigen.
Varianten
Inzwischen werden in Fotoautomaten bereits Digitalkameras verwendet und die Fotoentwicklung erfolgt per Computer. Auch können Stickers oder Postkarten mit diversen Hintergründen vorher ausgewählt werden.
Geschichte
Das erste Patent auf einen Fotoautomaten wurde von Mathew Stiffens im Jahr 1889 angemeldet. Im gleichen Jahr zeigte M. Enjalbert eine ähnliche Maschine auf einer Pariser Ausstellung. Das Konzept mit einer Kabine, die durch einen Vorhang geschlossen wird und wirtschaftlich arbeitet stellte Anatol Josepho 1925 am Broadway in New York City auf.
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