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Förster
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Als Förster oder Försterin bezeichnet man umgangssprachlich einen Forstingenieur, Forstwissenschaftler oder Forsttechniker.
Aufgabenbereich
Diese Berufe befassen sich mit der nachhaltigen wirtschaftlichen Nutzung des Waldes unter Berücksichtigung seiner ökologischen und sozialen Funktionen. In Abhängigkeit seines Dienstverhältnisses ist die Gewichtung der Funktionen des Waldes verschieden. Auch die Jagd kann zu seinen Aufgaben zählen.
Ausbildung
Um Förster in Deutschland werden zu können, muss eine Person eine Ausbildung zum Forsttechniker oder Forstwart absolviert oder Forstwirtschaft an einer Fachhochschule (FH) oder Universität (Uni) studiert und abgeschlossen haben. Nach dem Studium schließt sich eine Ausbildungszeit im Staatsdienst an, die mit der staatlichen Laufbahnprüfung als Forstinspektor (Eingangsvoraussetzung Dipl.-Ing. Forstwirtschaft - FH, dann gehobener Dienst) oder Forstassessor (Eingangsvoraussetzung Diplomforstwirt - Uni, dann höherer Dienst) endet.
In der Schweiz ist eine abgeschlossene Lehre als Forstwart/in, 18 Monate Berufspraxis, der Besuch von Grundlagenmodulen und das Bestehen einer Eignungsprüfung Voraussetzung. Die Ausbildung an einem der beiden "Bildungszentren Wald" in Lyss BE und Marienfeld GR dauert zwei Jahre.
Siehe auch
| Wiktionary: Förster – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
Oberförster, Forstwirtschaft, Forstwissenschaft, Forstwirt, Forsttechniker
