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Formelsammlung Algebra
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| Bild:Vorlage Mathematische Symbole.png | Dies ist eine Formelsammlung zum Thema Algebra. Es werden mathematische Symbole verwendet, welche in der Tabelle mathematischer Symbole erläutert werden. |
Die Formelsammlung zur Algebra ist ein Teil der Formelsammlung, in der auch Formeln der anderen Fachbereiche zu finden sind.
Grundrechenarten
Siehe dazu: Formelsammlung Grundrechenarten.
Arithmetische Notation
Es gilt: Punkt- vor Strichrechnung. Das heißt Mal und Geteilt binden stärker als Plus und Minus.
Bei Verwendung der Polnischen Notation bzw. der Umgekehrten Polnischen Notation bedarf es keiner Klammerung.
Axiome
- Kommutativ-Gesetz (Vertauschungsgesetz)
-
(linksdistributiv)
-
(rechtsdistributiv)
Elementare Funktionen
Potenzen
- Definition Potenzen
(n Faktoren)
- formal (induktiv):
- Begriffe zu Potenzen
(das Ergebnis der Rechnung) ist die Potenz
ist die Basis
ist der Exponent
- Potenzen mit gleicher Basis
- Potenzieren einer Potenz
- Potenzen mit gleichem Exponenten
Wurzeln
- Begriffe zu Wurzeln
- n ist der Wurzelexponent
- a ist der Radikand
- Definition Wurzel
- Negativer Radikand und ungerader Exponent
Für
gelten folgende Regeln
und die Regeln können auf
erweitert werden.
Logarithmus
- Definition des Logarithmus zur Basis b
- Logarithmus-Gesetze
- Basiswechsel
Gesetze der Anordnung
Betrag, Signum, Gaußklammer
Betrag:
Signum:
Also gilt:
Termumformungen
8-(2-a+b) Hier ist die "Minusklammer" zu beachten. Minusklammer heißt, dass vor der Klammer ein Minus (-) steht. Somit müssen alle Werte in der Klammer mit (-1) multipliziert werden.
= 8 + ( 2 * (-1) - a * (-1) + b * (-1) ) = 8 - 2 + a - b = 6 + a - b
Grundlegende Funktionen
Lineare Gleichungssysteme
Quadratische Gleichungen
pq-Formel:
- Bringt man die Ausgangsgleichung in die Form
- dann gilt
- oder
Zerlegung in Linearfaktoren:
Nach dem Satz von Vieta gilt:
abc-Formel: (äquivalent zur pq-Formel)(Diskriminante)
- Bringt man die Ausgangsgleichung in die Form
- dann gilt
Zerlegung in Linearfaktoren:
Gleichungen n-ten Grades
Cardanische Formeln Kubische Gleichung
Polynome n-ten Grades
Polynomdivision
Aufspaltung des Quotienten der Polynome
wie folgt:
Damit
ist und damit die Polynomdivision sinnvoll ist, muss für den Grad der Polynome gelten:
.
Nun wird
schrittweise dividiert (
):
-
wird so gewählt, dass
, dass also die Koeffizienten der höchsten in p vorkommenden Potenz gleich sind.
-
- Gilt
, so wird abgebrochen.
- i wird inkrementiert und die Schleife erneut durchlaufen
Nach Abbruch gilt
Horner-Schema
Mit dem Hornerschema lässt sich die Berechnung von Funktionswerten für ein Polynom vereinfachen. Beispiel:
- f(x): = x2 − 2x − 8
Dazu legt man eine Tabelle an. Die Anzahl der Zeilen ist drei, die der Spalten um zwei größer als der Grad des Polynoms (für das Beispiel also vier Spalten). Die Koeffizienten schreibt man, von der zweiten Spalte beginnend, in die erste Zeile. Den x-Wert schreibt man in die erste Spalte der zweiten Zeile. Beginnend mit der zweiten Spalte werden die oberen beiden Zahlen addiert. Der Faktor der zweiten Zeile der nächsten Spalte ergibt sich aus der Multiplikation der voranstehenden Summe mit dem x-Wert. Kurz: Senkrecht wird summiert, schräg wird multipliziert. Der Funktionswert befindet sich zum Schluss in der dritten Zeile der letzten Spalte.
Beispiel für f( − 2):
1 -2 -8
x=-2 -2 8
---------------
1 -4 0
Sollte der Funktionswert, wie hier, Null sein, sind die restlichen Zahlen in der letzten Zeile das Ergebnis der Polynomdivision der Funktion durch x minus den Wert, hier x − ( − 2): f(x) = (x − 4)(x + 2)
Mittelwerte
- arithmetisches Mittel von a und b:
- allgemeiner Ansatz:
- geometrisches Mittel von a und b:
- allgemeiner Ansatz:
- Der Wert, welcher in einer geordneten Liste genau in der Mitte steht, bzw. bei zwei Werten in der Mitte das arithmetische Mittel dieser.
- z.B.: 1, 2, 3 -> Zentralwert = 2
- z.B.: 1, 2, 3, 4 -> Zentralwert = (2+3)/2 = 2,5
Komplexe Zahlen
Definition
mit
a wird als Realteil und b als Imaginärteil bezeichnet.
Polarform und Exponentialform
- Polarform
- Exponentialform
- Polarform
r wird als Betrag von z bezeichnet.
wird als Argument bezeichnet.
(genauere Erklärung unter Komplexe_Zahlen)
Umrechnungsformeln
-
;
für
wird das Argument wie folgt bestimmt:
Rechenregeln
- Addition
- Subtraktion
- Multiplikation
- Division
Vollständige Induktion
Zu beweisen ist eine Behauptung P für alle Natürlichen Zahlen, die größergleich sind als N
- Induktionsanfang: Man beweise P zunächst für n = N
- Induktionsschritt: Man zeige, dass P(n+1) aus P(n) folgt.
Bemerkung: Im Regelfall will man P(n) für alle Natürlichen Zahlen zeigen, damit ist N=1 und der Induktionsanfang ist für n=1 zu beweisen
Kombinatorik
Fakultät
- 0! = 1
Binomialkoeffizient („n über k“)
Binomischer Satz / Pascalsches Dreieck
- (a + b)0 = 1
- (a + b)1 = a + b
- (a + b)2 = a2 + 2ab + b2
- (a + b)3 = a3 + 3a2b + 3ab2 + b3
- (a + b)4 = a4 + 4a3b + 6a2b2 + 4ab3 + b4
- ...
- k = 0...n
Stirlingsche Näherungsformel
- N.b.
- : Der Relative Fehler
ist bei großem n klein. Das gilt nicht notwendigerweise für den absoluten Fehler. Es gilt:
Potenzsummen
Endliche Reihen
Hintergrundinformation in den Artikeln Summe und Reihe. Erklärungen zum Summenzeichen ebenfalls im Artikel Summe.
Rechenregeln
(Summation über n konstante Glieder ist soviel wie Multiplikation mit n)
(Summation über n-m+1 konstante Glieder)
(Konstanter Faktor kann vor das Summenzeichen gezogen werden)
(Reihenfolge der Summanden kann beliebig geändert werden)
Arithmetische Reihen
(Summe der ersten n natürlichen Zahlen, Der kleine Gauß)
(Summe eines Bereiches von m bis n natürlichen Zahlen)
(Summe der ersten n ungeraden Zahlen)
(Summe der ersten n Quadratzahlen)
(Summe der ersten n Kubikzahlen)
(Summe der ersten n Potenzen mit Exponenten 4)
Harmonische Reihe
mit der Euler-Mascheroni-Konstante γ (gamma).
Geometrische Reihe
(unendliche geometrische Reihe)
Reihen mit Binomialkoeffizienten
Spezialfälle dieser Formel sind:
-
(setze a = 1,b = 1)
-
(setze a = − 1,b = 1)
-
(setze a = 1,b = q)
Eine weitere Eigenschaft der Binomialkoeffizienten, die sich am pascalschen Dreieck ablesen lässt, ist die folgende:
Prozentrechnung
G = Grundwert, p = Prozentsatz, W = Prozentwert
Zinsrechnung
| K0 | Anfangskapital |
| Kn | Endkapital (nach n Zinsperioden) |
| n | Laufzeit |
| p | Zinsfuß (Zinssatz in Prozent) |
| i | Zinssatz (mit i = p/100) |
| q | Zinsfaktor (mit q = 1 + i) |
| r | Rentenrate |
| R0 | Rentenbarwert (zum Zeitpunkt t = 0) |
| Rn | Rentenendwert (nach n geleisteten Rentenzahlungen) |
| r | konstante Rentenrate oder Rate |
| n | Anzahl der Rentenperioden (Anzahl der Jahre, die der Rentenvorgang andauert) |
| p | Zinssatz der Verzinsung der Rentenraten bzw. des Kapitalbestandes |
Als Zinsperiode wird i. d. R. das Kalenderjahr, eingeteilt in 12 Monate mit je 30 Zinstagen gewählt.
Einfache Zinsrechnung:
- Endkapital
Zinseszins:
- Endkapital
Rentenrechnung
Je nachdem, zu welchem Zeitpunkt innerhalb der zugehörigen Zeitperiode die Rente zur Auszahlung kommt, unterscheidet man zwischen einer vorschüssigen Rente (pränumerando), wenn sie am Anfang, und einer nachschüssigen Rente (postnumerando), wenn sie am Ende des zugehörigen Zeitintervalls ausgezahlt wird.
Rentenrechnung (Nachschüssige Rentenzahlungen)
- Rentenrate für R0
-
- Rentenrate für Rn
-
- Rentenendwert
-
- Rentenbarwert
-
Rentenrechnung (Vorschüssige Rentenzahlungen)
- Rentenrate für R0
- Rentenrate für Rn
- Rentenendwert
-
- Rentenbarwert
Abschreibung
- Jährlicher (j) Abschreibungsbetrag (Lineare Abschreibung)
- Jährlicher Abschreibungsbetrag (Geometrisch degressive Abschreibung)
Sparkassenformel
- Ansparen mit vorschüssigen Raten
-
- Abzahlen mit vorschüssigen Raten
-
- Ansparen mit nachschüssigen Raten
-
- Abzahlen mit nachschüssigen Raten
-
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