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Standardformation des 1. TC Ludwigsburg, 2005
Formationstanzen ist im Gegensatz zum Paartanz und Solotanz das gemeinsame koordinierte Tanzen von mehr als zwei Personen.
Einleitung
Prinzipiell lässt sich das Formationstanzen in zwei Arten aufteilen. Zum einen gibt es Formationen aus Einzeltänzern und zum anderen Formationen aus Paaren. Formationen aus Einzeltänzern sind z. B. im Jazz-Modern-Dance und im Gardetanz verbreitet. Formationen aus Paaren tanzen entweder einen einzelnen Tanz oder eine größere Anzahl von Tänzen ähnlicher Art.
Je nach getanzten Tänzen kann wiederum in eine Vielzahl von Arten untergliedert werden. Im deutschsprachigen Raum am etabliertesten sind die Standard- und Latein-Formationen, welche in den Ligen des DTVs starten. Zehn-Tänze-Formationen, die alle zehn Standard- und Lateintänze tanzen, gibt es derzeit in Deutschland nicht.
Formationssport im Bereich der Standard- und Lateintänze
Dieser Artikel behandelt in erster Linie den Formationssport im Bereich der Standard- und Lateintänze, wie er vom DTV reglementiert wird. Sonstige Formationen, die Rock ’n’ Roll, Boogie-Woogie oder Jazz-Modern-Dance tanzen, werden in den Artikel der jeweiligen Tänze behandelt.
Ein Formationsteam besteht aus mindestens sechs und maximal acht Paaren. Ein Turnier wird in der Regel mit acht Paaren bestritten.
Musik
Die Musik darf bei Standard- und Lateinturnierformationen maximal sechs Minuten lang sein. Sie besteht aus Einmarsch, Hauptteil und Ausmarsch, wobei nur der Hauptteil in die Wertung eingeht. Der Hauptteil muss zwischen drei und viereinhalb Minuten lang sein. Der Ein- und Ausmarsch darf zusammen nicht länger als anderthalb Minuten sein, wobei deren Aufteilung beliebig ist. Sie sind dazu da, das Publikum auf das jeweilige Thema einzustimmen, werden vom Wertungsgericht aber nicht in die Wertung mit einbezogen. Die einzelnen Teile werden durch ein akustisches Signal, meist durch einen Gongschlag, voneinander getrennt.
In der Regel ist die Musik ein Arrangement von bekannten Musikstücken, die durch Bearbeitung an den jeweiligen Tanz angepasst werden. Jede Formationsmusik hat ein Thema, wie z. B. den Namen einer Musikgruppe, von der die Stücke stammen, oder ein Thema wie „Gipsy“ (engl. „Zigeuner“), „Swing“ oder „Cuba“. Im Grunde genommen ist dem Choreografen bei der Wahl der Musik keine Grenze gesetzt, solange die gewählte Musik der Charakteristik der jeweiligen Tänze entspricht.
Die Produktion einer solchen Formationsmusik kann bis zu 15.000 Euro und mehr kosten, wenn diese von einem Orchester passend auf die Bedürfnisse einer Formation eingespielt wird. Das wird in der Hauptsache von finanzstarken Vereinen der Bundesligen praktiziert, die diese in den Folgejahren zur Refinanzierung an andere Teams unterer Ligen vermieten. Eine zusammengeschnittene Formationsmusik ist hingegen deutlich günstiger und kann - je nach vorhandenem musikalischen Kenntnissen und technischem Wissen - durchaus in Eigenarbeit erstellt werden. Da der Arbeitsaufwand und die nötige Erfahrung zur Erstellung einer geschnittenen Musik nicht gering ist, wird oftmals jedoch auf eine gemietete Musik zurückgegriffen.
Bilder
Durch die Veränderungen der Tanzpositionen werden sogenannte Bilder gestellt. So sehen die Wertungsrichter zum Beispiel Rauten, Diamanten, Linien, Kreise, Reihen und Diagonalen. Die Bildentwicklung macht einen großen Teil der choreografischen Leistung aus, da die Wirkung der Schritte und Posen auch stark von den Bildern abhängig ist. Alle Teile müssen aufeinander abgestimmt werden.
In den aktuellen Choreografien vom Grün-Gold-Club Bremen und der TSG Bremerhaven lassen sich überdies zwei Stile der Bildentwicklung ablesen. Während die Choreografien von Horst Beer (TSG Bremerhaven) große Bilder enthalten, die sich über die ganze Tanzfläche erstrecken, verwendet Roberto Albanese (Grün-Gold-Club Bremen) enge Bilder, welche sich dann selbst über die Tanzfläche bewegen. Die Bildentwicklung verläuft bei großen Bildern im Prinzip um einen stationären Mittelpunkt, während die Bildentwicklung bei engen Bildern in einer Vorzugsrichtung von statten geht und so von vielen druckvoller und aggressiver empfunden wird. Schwierigkeiten besitzen beide Versionen. Während es in eng gestellten Bildern für die Tänzer leicher ist sich auszurichten, wird die Synchronität stärker in den Vordergrund gerückt. Da man mit einem Blick alle Tänzer erfassen kann, sind Ungleichheiten von den Wertungsrichtern sofort zu erkennen.
Tanztypische Besonderheiten
Zusätzlich zu den üblichen Figuren eines Tanzes gibt es spezielle, die nur in Formationsdarbietungen vorkommen. Dazu gehören bei Lateinformationen neben sonstigen Effekten das Roundabout, auch als Wanderroundabout und mit Bodenwischer, Pirouetten, Lankenaus, Kettenreaktionen, die sogenannte Velberter Rose, Potstirrer und der Wind, deren gute Ausführungsqualität sehr publikumswirksam sind. Auch sind Herrensoli wegen der meistens dunklen Kleidung und des hellen Parketts sehr beliebt, da hier die Synchronität besonders leicht zu erkennen ist. Im Ein- und Ausmarsch sind zudem Hebefiguren - allerdings nur im Paar als Pas de Deux - erlaubt.
Bewertung
Die Wertungsrichter bewerten die Leistungen der Mannschaften mit Hilfe eines Punktesystems relativ zueinander. Hierbei stehen ihnen vier Wertungsgebiete zur Verfügung, die, im Gegensatz zum Wertungssystem bei Einzelwettbewerben, gleichberechtigt nebeneinander stehen.[1]
- Musik – Alle Tänzer müssen dem Rhythmus und dem Takt der Musik folgen. Alle Bewegungen sollen zeitgleich ausgeführt werden. Die Musik selbst (also die Auswahl der Musikstücke) wird nicht bewertet.
- Tänzerische Leistung – Gewertet wird die Durchschnittsleistung der Formation. Es sollten also alle Tänzer/Paare auf einem ähnlichen Niveau tanzen. Übergänge zwischen Bildern sollen mittels tanztypischer Figuren ertanzt und nicht gelaufen werden.
- Ausführung der Choreographie – Gewünscht sind gerade Linien und runde Kreise, harmonische und „gut lesbare“ Übergänge zwischen den Bildern. Die Aufteilung der Mannschaft im Raum sollte innerhalb der Choreographie ausgewogen um die Mitte und die Mittelachsen gestaltet sein. Die Fläche sollte vollständig ausgenutzt werden.
- Durchgängigkeit und Charakteristik – Die Tänze sollen ab dem ersten Takt anhand ihrer charakteristischen Bewegungen erkennbar sein. Der gesamte Vortrag sollte dabei ohne überflüssige Stopps durchgehend gezeigt werden. Ausnahmen bilden Posen, die als „Klatschpausen“ genutzt werden.
In der Vorrunde werden die Wertungen noch verdeckt gegeben, und die Mannschaften in ein großes und ein kleines Finale eingeteilt. Jedes Finale wird dann für sich mit offenen Platzempfehlungen gewertet, aus welchen sich durch Anwendung des Majoritätssystem der finale Platz ergibt. Ausnahmen bildet die Deutsche Meisterschaft sowie WM und EM, bei denen eine Vor-, Zwischen und Endrunde getanzt wird. Letztere wird dann auch offen gewertet.
Wettbewerbe
Ligastruktur in Deutschland
Das Ligasystem des Deutschen Tanzsportverbandes ist weltweit einzigartig. Im Lateinbereich fünf-stufig, reicht es von den Landesligen über die Ober- und Regionalligen der einzelnen Ligabereiche (Nord, West und Süd) bis zur 2. und 1. Bundesliga, die eingleisig geführten sind. Da in den neuen Bundesländern nur vereinzelt Formationstanz betrieben wurde, war die Schaffung eines eigenen Ligabereiches Ost mangels Teilnehmer bisher nicht sinnvoll, so dass Vereine aus diesen Gebieten den Ligabereichen Nord (z. B. Berlin) oder Süd (z. B. Thüringen) zugeteilt worden sind. Außerdem besteht der Ligabereich West nur aus dem nordrhein-westfälischen Landesverband (TNW).
Getanzt werden fünf Turniere mit allen Mannschaften einer Ligagruppe, die möglichst aus acht Mannschaften besteht. Am Ende des fünften Turnieres werden die Mannschaften nach der Summe ihrer Ergebnisse sortiert und nehmen entweder an Aufstiegsturnieren teil, steigen direkt auf oder aber direkt ab.
Höhepunkt der Saison ist die Deutsche Meisterschaft der Formationen, zu der die Mannschaften der 1. Bundesligen (Standard und Latein) teilnahmeberechtigt sind. Zu beachten ist hier, dass das Abschneiden in der 1. Bundesliga als Tabellenführer noch nicht den Deutschen Meister kürt. Abgesehen von der Vergabe des nationalen Titels wird auch um die Startplätze der internationalen Wettbewerbe der IDSF gestritten.
Die folgenden „Liga-Pyramiden“ stellen den Aufbau des deutschen Ligasystems der Saison 2006/07 des DTV schematisch dar. Es tanzen 145 Latein-Formationen aus 90 Vereinen und 38 Standard-Formationen aus 29 Vereinen. Die größen Vereine sind der Grün-Gold-Club Bremen mit fünf Latein-Formationen sowei die TSG Backnang, der TSC Rot-Gold Casino Nürnberg und der Aachener TSC Blau-Silber mit je vier startenden Teams.
Latein
In der 1. Bundesliga (Latein) sind zurzeit (Saison 2006/07) folgende Vereine vertreten: TSZ Aachen, Grün-Gold-Club Bremen (2 Teams), TSG Bremerhaven, TTH Dorsten, TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß, TSC Residenz Ludwigsburg, TSZ Velbert.
| Die Bundesligen
| 1. Bundesliga
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| Zwei direkte Auf- und Absteiger
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| 2. Bundesliga
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| Aufstiegsturnier und zwei direkte Absteiger (6)
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| Die Regionalligen
| Regionalliga Nord (1)
| Regionalliga West (TNW) (2)
| Regionalliga Süd (3) (4) (5)
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| Zwei direkte Auf- und Absteiger
| Aufstiegsturnier
| Aufstiegsturnier
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| Die Oberligen
| Oberliga Nord
| Oberliga West I
| Oberliga West II
| Oberliga Süd 1 (HTV, TRP, SLT, TTSV) (3)
| Oberliga Süd 2 (TBW) (4)
| Oberliga Süd 3 (Bayern) (5)
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| Aufstiegsturnier
| Aufstiegsturnier
| Direkter Auf- und Abstieg
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| Direkter Auf- und Abstieg
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| Die Landesligen
| Landesliga Nord Gr. A
| Landesliga Nord Gr. B
| Landesliga Nord Gr. C
| Landesliga West I
| Landesliga West II
| Landesliga Süd 1 (HTV, TRP, SLT, TTSV)
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| Landesliga Süd 3 (Bayern)
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| (1) nördl. Bundesländer; (2) Nordrhein-Westfalen; (3) Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Thüringen; (4) Baden-Württemberg; (5) Bayern (6) Der Abstieg ist in allen Ligen direkt, d. h. dass es keine echten Relegationsturniere gibt. Die genaue Anzahl der Auf- und Absteiger richtet sich nach Mannschaftzahl und wird jährlich vom Sportwart des DTV bestimmt.
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Standard
In der 1. Bundesliga (Standard) sind zurzeit (Saison 2006/07) folgende Vereine vertreten: TC Blau-Weiß Berlin, OTK Schwarz-Weiß Berlin, Braunschweiger TSC, TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß, 1. TC Ludwigsburg (2 Teams), TC Rot-Weiss Casino Mainz, Step by Step Oberhausen.
| Die Bundesligen
| 1. Bundesliga
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| Zwei direkte Auf- und Absteiger
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| 2. Bundesliga
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| Aufstiegsturnier
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| Die Regionalligen
| Regionalliga Nord (1)
| Regionalliga West (TNW) (2)
| Regionalliga Süd (3) (4) (5)
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| Direkter Auf- und Abstieg
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| Oberliga
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| Oberliga Süd
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| (1) nördl. Bundesländer; (2) Nordrhein-Westfalen; (3) Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Thüringen; (4) Baden-Württemberg; (5) Bayern (6) Der Abstieg ist in allen Ligen direkt, d. h. dass es keine echten Relegationsturniere gibt. Die genaue Anzahl der Auf- und Absteiger richtet sich nach Mannschaftzahl und wird jährlich vom Sportwart des DTV bestimmt.
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Der Aktueller Tabelstand und die Termine der Turniere aller Ligen sind hier einzusehen.
Nationale Wettbewerbe des DTV
Neben dem Ligabetrieb wird einmal im Jahr die Deutsche Meisterschaft in Form eines einzelnen Turnieres veranstaltet. Teilnahmeberechtigt sind alle Teams der 1. Bundesligen in ihrer jeweiligen Tanzart.[2]
Die nächste Deutsche Meisterschaft der Formationen Standard und Latein wird am 10. November 2007 vom TTC Rot-Weiß-Silber Bochum ausgerichtet.
Internationale Wettbewerbe der IDSF
Die internationalen Wettbewerbe der International Dance Sport Federation (IDSF) wurden bis Ende der 1990er Jahre klar von deutschen Mannschaften (insbesondere von der TSG Bremerhaven dominiert.[3] [4] Nach dem Fall des eisernen Vorhanges wurden die osteuropäischen Teams immer stärker. Nach vier dominanten Jahren des Team aus Litauen konnte 2006 der Grün-Gold-Club Bremen den Weltmeistertitel wieder nach Deutschland holen.
Weltmeisterschaft
Die Welt- und Vizeweltmeister der letzten zehn Jahre:
| Jahr
| Austragungsort
| Standard
| Austragungsort
| Latein
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| 1995 | Stuttgart | 1. TC Ludwigsburg, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
Braunschweiger TSC, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
| Berlin | TSG Bremerhaven, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
TSC Schwarz-Gelb Aachen, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
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| 1996 | Berlin | 1. TC Ludwigsburg, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
Braunschweiger TSC, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
| Vilnius | TSC Schwarz-Gelb Aachen, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra , Bild:Flag of Lithuania.svg Litauen
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| 1997 | Kishinev | DSC Kodryanka Kishinev, Bild:Flag of Moldova.svg Moldawien
1. TC Ludwigsburg, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
| München | TSC Schwarz-Gelb Aachen, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
TSG Bremerhaven, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
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| 1998 | Braunschweig | TC Allround Berlin, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
DSC Kodryanka Kishinev, Bild:Flag of Moldova.svg Moldawien
| Göteburg | TSC Schwarz-Gelb Aachen, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
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| 1999 | Elbląg | Jantar Elblag , Bild:Flag of Poland (bordered).svg Polen
TC Allround Berlin, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
| Vilnius | Klaipėda University Team Žuvėdra, Bild:Flag of Lithuania.svg Litauen
TSG Bremerhaven, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
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| 2000 | Braunschweig | Braunschweiger TSC, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
DSC Kodryanka Kishinev, Bild:Flag of Moldova.svg Moldawien
| Wels | TSG Bremerhaven, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, Bild:Flag of Lithuania.svg Litauen
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| 2001 | Berlin | DSC Kodryanka Kishinev, Bild:Flag of Moldova.svg Moldawien
Braunschweiger TSC, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
| Bremerhaven | TSG Bremerhaven, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, Bild:Flag of Lithuania.svg Litauen
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| 2002 | Kishinev | DSC Kodryanka Kishinev, Bild:Flag of Moldova.svg Moldawien
Vera Tyumen, Bild:Flag of Russia (bordered).svg Russland
| Vilnius | Klaipėda University Team Žuvėdra, Bild:Flag of Lithuania.svg Litauen
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
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| 2003 | Stuttgart | DSC Kodryanka Kishinev, Bild:Flag of Moldova.svg Moldawien
Braunschweiger TSC, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
| Essen | Klaipėda University Team Žuvėdra, Bild:Flag of Lithuania.svg Litauen
TSZ Aachen, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
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| 2004 | Braunschweig | Braunschweiger TSC, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
DSC Kodryanka Kishinev, Bild:Flag of Moldova.svg Moldawien
| Minsk | Klaipėda University Team Žuvėdra, Bild:Flag of Lithuania.svg Litauen
Grün-Gold-Club Bremen, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
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| 2005 | Elblag | Braunschweiger TSC, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
DSC Kodryanka Kishinev, Bild:Flag of Moldova.svg Moldawien
| München | Klaipėda University Team Žuvėdra, Bild:Flag of Lithuania.svg Litauen
Grün-Gold-Club Bremen, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
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| 2006 | Moskau | Vera Tyumen, Bild:Flag of Russia (bordered).svg Russland
DSC Kodryanka Kishinev, Bild:Flag of Moldova.svg Moldawien
| Bremen | Grün-Gold-Club Bremen, Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, Bild:Flag of Lithuania.svg Litauen
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Die nächste Weltmeisterschaft der Latein-Formationen wird am 1. Dezember 2007 von der TSG Bremerhaven und die nächste Weltmeisterschaft der Standard-Formationen am 24. November 2007 vom 1. TC Ludwigsburg ausgerichtet.
Europameisterschaft
Die Europameister der letzten zehn Jahre: