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Forensische Linguistik
Aus Kefk.
Forensische Linguistik umfasst eine Vielzahl von Unterdisziplinen der Angewandten Linguistik, die sich mit Themen wie die Identifikation von Sprechern durch Stimmanalysen (Forensische Phonetik) und die Autorzuordnung von juristisch relevanten Texten, seien es Erpresserbriefe, Bekennerschreiben, Geständnisse, Testamente oder Plagiate befassen. Im weiteren Sinne untersucht Forensische Linguistik auch andere Schnittstellen zwischen Sprache, Gesetz und Verbrechen.
Die forensische Linguistik deckt ein breites Themengebiet ab. Geforscht wird vor allem auf folgenden Gebieten:
Inhaltsverzeichnis |
Autorschaftsbestimmung von Texten
Besonderes Gewicht kommt den quantitativen Methoden zu, die am häufigsten zu Autorschaftsbestimmung von Texten verwendet werden, aber auch andere Verfahren wie die Analyse von Handschriften, graphischen Merkmalen und Untersuchung des Schreibmaterials werden hierzu gezählt.
Die Sprache von Gesetzestexten
Dieses Teilgebiet beinhaltet historische Interessen, wie etwa die Auswirkungen des normannischen Französisch und des kirchlichen Latein auf die zeitgenössische Juristensprache.
Die Sprache der Juristerei
Hierunter fallen linguistische Betrachtungen der Vorgänge in Gerichtssälen, etwa die Sprache in Kreuzverhören sowie die Auswirkungen von Interpretation und linguistischer Verletzbarkeit vor Gericht. Weitere Themengebiete sind etwa investigative Interviews und die sprachlichen Rechte ethnischer Minderheiten.
Ergebnisse
Die Linguistik konnte bisher vor allem auf folgenden Gebieten Ergebnisse vorstellen:
- Verhandlungen zum Markenrecht
- Identifikation der Autoren anonymer Texte (Drohbriefe u.ä.)
- Ethnische Herkunft von Asylbewerbern
Siehe auch:
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