Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Footprint

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Bild:Satellite Footprint.png
So könnte ein Elliptischer Footprint eines Satelliten mit dem Zielgebiet Deutschland, Österreich und Schweiz aussehen. An den Ellipsen ist der benötigte Antennendurchmesser im cm angegeben.

Footprint (engl., wörtlich Fußabdruck) ist ein Begriff aus der Satellitentechnik. Darunter versteht man die Abbildung des Empfangsbereiches eines Satellitensignals auf einer Karte, die Ausleuchtzone eines Satelliten. Auf manchen Footprints wird auch die Signalstärke bzw. die daraus errechnete benötigte Antennengröße in verschiedenen Bereichen des Footprints visuell dargestellt. Siehe Bild des hypothetischen Footprint rechts

Footprints dienen der schnellen Visualisierung, ob es möglich ist, Signale eines Satelliten in einer Region überhaupt empfangen zu können und wenn die Signalstärke angegeben wird, welcher Antennendurchmesser dazu nötig ist. So kann man anhand der Footprints des Thaicom 3 Satelliten erkennen, dass das Signal "Transponder A" des Satelliten Thaicom-3 auch in Deutschland empfangbar ist. "Transponder C" hingegen ist auf den thailändischen Raum beschränkt.

Die Footprintkarten von SES Astra und Eutelsatgeben auch die in Europa benötigte Antennengröße bzw. Signalstärke an.

Ein Footprint kann allerdings nur die prinzipielle Möglichkeit des Empfanges darstellen. Gründe, dass der Empfang nicht möglich ist, sind: zu kleine Satellitenschüssel (Signalstärke reicht nicht für den Empfang mit der zu Verfügung stehenden Antennengröße aus.) oder landschaftliche Beeinträchtigungen (befindet sich der zu empfangene Satellit aus der Sicht des Empfängers nur knapp über dem Horizont, kann ein im Weg befindliches Haus oder Baum den Empfang unmöglich machen).

[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/kefk/w/images/8/86/Satellite_elevatiop.png': No such file or directory.
Maximal bestrahlbare Breite in Abhängigkeit der Elevation eines Satelliten.

Aufgrund der Strahlengeometrie kann ein sehr weit entfernter Satellit maximal die halbe Erdoberfläche bestrahlen. So sind die geostationären europäischen Astra-Satelliten-Signale in Australien nicht zu empfangen.

Je niedriger die Umlaufbahn ist, desto kleiner ist der maximal bestrahlbare Bereich. Ein geostationärer Satellit mit einer Flughöhe von 36'000 km über der Erde ist bis zu einer geographischen Breite von 82° gerade noch am Horizont zu sehen, bei einer Flughöhe von 1000 km nur noch bei 30° Breite. Bei einer Elevation von 10° reduziert sich die Breite auf 70° bzw. 20°. Die Herleitung der Beziehung findet sich im Artikel Sichtweite.,

Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen