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Fokker 100
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Die Fokker 100 ist ein zweimotoriges Passagierflugzeug der Fokker Flugzeugwerke, mit einer Kapazität für etwa 100 Passagiere.
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Geschichte
Es kam Ende 1986 auf den Markt. Der Erstflug erfolgte am 30. November 1986 durch die Maschine mit der Registrierung PH-MKH. Sie war eine Weiterentwicklung der Fokker F-28 Fellowship, von der sie sich durch einen gestreckten Rumpf, modernere Rolls-Royce Tay Triebwerke, neuere Systeme (wie EFIS) und aerodynamischen Verbesserungen unterschied.
Mit der Fokker F-28 Fellowship hatte Fokker den modernen Regionaljet „erfunden“ und mit der Fokker 100 verbessert. Doch mit dem Konkurs des Unternehmens 1996 verschwanden diese Flugzeuge vom Markt für Neuflugzeuge. Schon zuvor war der Flugzeugtyp durch die Boeing 737 und den Airbus A319 in eine Nische gedrängt worden. Auf dem Markt für Gebrauchtflugzeuge blieb die Fokker 100 demgegenüber weiterhin begehrt, da beispielsweise US Airways einen Großteil seiner Fokker 100 Flotte stilllegte und diese damit günstig zu erwerben waren. Die Fokker 100 stand ab 2003 bei der Germania im Dienst, welche ihre Maschinen an sogenannte Billigfluggesellschaften und Linienfluggesellschaften verleaste, darunter dba, HLX oder Air Berlin. Auch Austrian Airlines Group übernahm einige Maschinen der US Airways Bestände.
Bis 1996 wurden 278 Maschinen des Typs Fokker 100 gebaut, von denen gegen Ende 2005 die meisten als Regionalverkehrsflugzeug im aktiven Dienst stehen. Damit war die Fokker 100 sehr erfolgreich. Besonders in den USA konnte man zahlreiche Maschinen dieses Typs absetzen. Auch in Europa fand man zahlreiche Abnehmer, die dieses moderne Konzept des Regionaljets benötigten (z. B. KLM und Swissair).
In Flugplänen wird dieser Flugzeugtyp meist mit F100 (ICAO-Code) oder 100 (IATA-Code) abgekürzt. Eine verkürzte Version der Fokker 100 ist die Fokker 70.
Un-/Zwischenfälle
- Am 8. August 2006 verlor eine Fokker F-100 der Transportes Aereos Meridionais (TAM) kurz nach dem Start in São Paulo eine Tür. Eine Flugbegleiterin konnte sich nur knapp davor retten, herausgeblasen zu werden. Alle 79 Passagiere und die Besatzung kamen mit dem Schrecken davon. Die Tür fiel auf ein Wohngebiet, verletzte aber niemanden.
- Am 25. Januar 2007 ist eine Fokker F-100 der französischen Fluggesellschaft Air France in Pau mit einem Schwarm Vögel kollidiert und es kam zu einem Triebwerksausfall. Die Maschine kam dabei von der Piste ab, durchbrach einen Zaun und kollidierte mit einem LKW. Der Fahrer starb bei dem Unfall, alle 50 Insassen der Maschine kamen mit dem Schrecken davon.[1]
Technische Daten
Zu den zu dieser Zeit herausragenden technischen Daten zählten die geringe Lärmbelastung, welche die Maschine beim Start und bei der Landung verursachte, eine recht hohe Reichweite mit etwa 4300 Kilometern, der mit der modernisierten Form der F100 ab 1992 sogar 4750 Kilometer betrug.
Der Prototyp PH-MKH fliegt bei Fa. Stork, die unter dem Namen „Fokker Services“ die Betreuung der noch vielen in der Welt fliegenden Fokkerflugzeuge übernommen hat als Referenzflugzeug und ist 2006 als Erprobungsträger für das europäische Synthetic Aperture Radarprogramm SOSTAR-Xim Einsatz. Stork bietet die Fokker 100 als Executive Jet weiterhin an.
| Kenngröße | Daten |
|---|---|
| Länge | 35,3 m |
| Flügelspannweite | 28,8 m |
| Höhe | 8,6 m |
| Antrieb | Zwei Rolls-Royce Tay Mk. 650-15 mit je 67 kN Schub |
| Maximale Reisegeschwindigkeit | 845 km/h (Mach 0,77) |
| Reichweite | 4.300 km (4.750 km in der ER-Version) |
| Dienstgipfelhöhe | 11.300 m |
| Maximale Nutzlast | 3.450 kg |
| Max. Startmasse | 44,5 Tonnen |
| Kapazität | 100 bis 122 Passagiere |
Siehe auch
Quellen
Weblinks
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Commons: Fokker F100 – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
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