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Flugzeugnase

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Als Flugzeugnase bezeichnet man den vordersten Teil eines Flugzeugs. Sie wird auch in Anlehnung an ein Schiff Bug genannt.

Geschichte

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Die ersten Flugzeuge besaßen einen Antrieb an der Nase des Flugzeuges

Bereits die Art des Antriebs eines Flugzeuges entscheidet über die Gestaltung der Flugzeugnase. Die ersten Motorflugzeuge der Fluggeschichte verfügten meistens über einen einzigen Propellerantrieb an der Nase des Flugzeuges. Es wurde zuerst kein großer Wert auf die aerodynamische Gestaltung der Nase gelegt, sondern auf die Unterbringung des Motors und des Propellers.

Bild:General Dynamics F-16 1.jpg
Da der starke Antrieb im Heck des Flugzeuges untergebracht ist, wurde die Nase moderner Kampfflugzeuge stromlinienförmig gestaltet

Durch verschiedene Arten der Weiterentwicklung änderte sich auch das Aussehen der Flugzeugnase. Zum einen konnten die Propeller oder Triebwerke auch an den Flügeln bzw. seitlich vom Flugzeugrumpf angebracht werden. So besaß die Nase meistens nur die Aufgabe der Unterbringung von Bordkanonen und der Verbesserung der Aerodynamik des Flugzeuges. Ihre Form wurde immer weiterentwickelt und dem Stromlinienverlauf am Flugzeugkörper angepasst.

Vor allem die immer größer werdende Fluggeschwindigkeiten durch verbesserte Motoren und schließlich der Einführung von Strahltriebwerken, trieben die Umgestaltung der Flugzeugnase voran. Sie nahm oft die Form einer Raketennase an.

Durch die technologische Weiterentwicklung kam der Nase von Flugzeugen eine neue Aufgabe zu: in ihr wurden Radar- und Sensorsysteme installiert, die den Bereich vor dem Flugzeug „abtasten“ und nach Verarbeitung der gewonnenen Daten dem Piloten ein weitreichendes Bild des Luftraums vor ihm ermöglichen. Im englischen erhielt die Flugzeugnase daraufhin auch die Bezeichnung „Radom“ (dt. Radarkuppel). Kampfflugzeuge verfügen in der Flugzeugnase meistens über ein Angriffs- oder Passivradar. Bei Verkehrsflugzeugen befinden sich dort häufig ein Wetterradar oder andere Instrumente.

Moderne Sport- und Trainigsflugzeuge (auch für militärische Zwecke) verfügen teilweise auch heute noch über einen Propellerantrieb, der in der Flugzeugnase untergebracht wird. In Segelflugzeugen bringt man die Schleppklinke zur Starthilfe ebenfalls an der Flugzeugnase an.

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