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Flugsicherheitsbeleuchtung
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Als Flugsicherheitsbeleuchtung bezeichnet man die Lampen, die an hohen Bauwerken nötig sind, um sie als Luftverkehrshindernisse zu kennzeichnen. Hierfür kommen gewöhnlich rote Lampen zum Einsatz, die auch teilweise als blinkende Gefahrenfeuer ausgeführt sein können. Gelegentlich kommen auch weiße Lampen oder Blitzlampen zum Einsatz. Der Stuttgarter Fernsehturm besitzt hierfür drei rotierende Scheinwerfer, ähnlich wie sie auf Leuchttürmen verwendet werden.
Bei abgespannten Sendemasten findet man gelegentlich auch an den am weitesten vom Mast entfernten Abspannfundamenten Flugsicherheitslampen, um das Spannfeld der Abspannseile zu markieren. Diese Form der Befeuerung wurde beim großen Sendemast in Mühlacker und den einstigen Sendemast in Konstantynow realisiert.
Die Speisung dieser Lampen kann bei selbststrahlenden Sendemasten, die gegen Erde isoliert sind, komplizierter werden, da diese Bauwerke unter hoher elektrischer Spannung stehen. Man verwendet in diesem Fall zur Speisung ein Kabel, welches im Innern einer Spule, die parallel zum Senderausgang liegt, verlegt ist und die mit einem parallel geschalteten Kondensator einen Sperrkreis für die Sendefrequenz bildet. Ggf. kann auch vom Senderausgang die/der zum Betrieb der Flugsicherheitsbefeuerung benötigte Spannung/Strom entnommen werden.
Flugsicherheitslampen müssen eine hohe Zuverlässigkeit besitzen. Aus diesen Grund werden heute meist Gasentladungslampen für diesen Zweck verwendet.
