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Flammprobe
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Als Flammprobe bezeichnet man eine Nachweisreaktion für Kationen, die durchgeführt wird, indem man eine Probesubstanz mit einem Magnesiastäbchen in eine nichtleuchtende Brennerflamme einbringt. Die von der Flamme angeregten Atome vieler Metalle zeigen daraufhin eine Atomemission von Licht bestimmter Wellenlängen. Die Färbung der Flamme verrät so - ähnlich wie in der AES (Atomemissions- oder auch einfach Atomspektroskopie genannt) - die Gegenwart flammfärbender Kationen. So weist man z. B. Alkalimetallsalze wie auch Erdalkalisalze über ihre Flammenfärbung mit der Flammprobe nach:
FlammenfärbungLi.png
Lithium, karminrot |
FlammenfärbungNa.png
Natrium, natriumgelb |
Natrium, natriumgelb |
FlammenfärbungK.png
Kalium, violett |
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FlammenfärbungCa.png
Calcium, ziegelrot |
FlammenfärbungSr.png
Strontium, rot |
FlammenfärbungCu.png
Kupfer, grün, auch blau |
Kupfersulfat |
Die instrumentelle Untersuchung dieser Emission von Licht durch angeregte, zumeist heiße Stoffe wird in der Chemie und Astronomie unter der Bezeichnung Spektralanalyse oder auch Spektroskopie durchgeführt (z. B. im Flammen-AES, Atomemissionsspektrometer oder Flammphotometer).
- Spektroskopie ist somit eine Klasse experimenteller Verfahren, mit denen man untersucht, bei welchen Frequenzen oder Wellenlängen eine Substanz Energie in Form von Lichtquanten bzw. elektromagnetischen Wellen aufnehmen (absorbieren) oder abgeben (emittieren) kann (sogenannte Spektrallinien),
- die Flammprobe hingegen dient nur als qualitativer, nicht-instrumenteller Nachweis eines Stoffes in einer Probe.
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