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Fixateur externe

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Bild:Fixateur-extern.jpg
Fixateur externe zur Behandlung einer Radiustrümmerfraktur
Bild:Fixateur-extern2.jpg
Röntgenbild einer Radiustrümmerfraktur mit Verplattung und Fixateur externe

Ein Fixateur externe (frz.) (dt. äußerer Festhalter) ist ein durch die Haut von außen („extern“) befestigtes Haltesystem um einen Knochenbruch ruhigzustellen. Dabei werden Pins auf beiden Seiten des Knochenbruches im Knochen verankert, die dann nach erfolgtem Einrichten des Knochenbruches (Reposition) mit einer rigiden Vorrichtung (zumeist in Form von Stangen) miteinander fest verbunden werden.

Ein Fixateur externe wird meist bei offenen Frakturen mit Weichteilschädigungen, bei Trümmerfrakturen und gelegentlich Pseudarthrosen angewendet. Er kann auch verwendet werden um Gelenke mit Absicht zu versteifen (sog. Arthrodese) so z. B. am Kniegelenk als gelenkübergreifender Fixateur externe. Bei offenen Frakturen 2. oder 3. Grades ist der Fixateur externe die Behandlung der Wahl. Bei bestimmten Deformitäten kann ein Fixateur zur Korrektur angewendet werden. Dies geschieht bei X- bzw. O-Beinen oder einem Beinlängenunterschied. Auch bei Segmenttransporten kann ein Fixateur benutzt werden. Hier eignet sich besonders der Ilizarov Ringfixateur mit einem Pintransport oder der Seilzugtechnik nach Prof. Dr. Weber, Aachen.

Komplikationen der Fixateur externe-Behandlung

  • Infektion der Weichteile um die Pinstellen und
  • Infektion des Knochens
  • Verzehrung (Atrophie) von Muskeln und Verkürzung von Sehnen


Siehe auch

Weblinks

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