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Fips Asmussen

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Fips Asmussen (eigentlich Reiner Prieß; *1939 in Hamburg) ist ein Komiker und Alleinunterhalter. [1]

Inhaltsverzeichnis

Leben

Nur wenige biographische Details liegen öffentlich vor. Bekannt ist, dass Fips Asmussen die Werbe-Akademie besuchte und sein Studium mit Diplom abschloss.

Seit über dreißig Jahren ist er als Komiker tätig und geht mit seinen humoristischen Bühnenprogrammen sowohl in Deutschland als auch im Ausland auf Tournee. Daneben trat er in Hörfunk- und Fernsehsendungen auf. Zudem werden seine Auftritte seit den frühen 1970er Jahren auch auf Tonträgern veröffentlicht, von denen insgesamt 7 Millionen Exemplare verkauft wurden und für die Fips Asmussen drei Goldene Schallplatten sowie eine Platin-Schallplatte erhielt.

Zwischenzeitlich ließ sich der gebürtige Hamburger in Wolfenbüttel nieder. Nach der Wiedervereinigung zog Asmussen Ende der 1990er Jahre nach Querfurt.

Humor

In seinen Shows erzählt Asmussen Witze und Pointen, die oft in eine Erzählung eingebunden sind, z.B. über sein Alltagsleben. Hierbei legt er stets Wert darauf, keine fest umrissenen Programme zu präsentieren, sondern über die Reaktion des Publikums bei jedem Auftritt erneut herauszufinden, welche Art von Humor bei den gegenwärtigen Zuhörern die besten Reaktionen hervorruft. Hierfür kann er auf ein breites Spektrum von der derbsten Zote bis zur feinsinnigen satirischen Bemerkung zurückgreifen und pendelt sich meist - je nach Publikum - irgendwo dazwischen ein. Gern bedient Asmussen dabei gängige Klischees und Ressentiments, z.B. gegen Schwule, Ausländer und Frauen.

Musik

Weniger erfolgreich waren Asmussens Versuche als Stimmungssänger ab den 1970er Jahren mit Liedern wie Ein Korn im Feldbett. Seine Version von Mike Krügers Mein Gott Walter erschien sogar als Single.

Werbung

Seit Anfang 2006 wirbt Asmussen im Fernsehen für das „Lustige Taschenbuch“ (Ehapa Verlag). Hierbei erzählt er betont schlechte Witze, um auf die mutmaßlich bessere Qualität der Witze im Lustigen Taschenbuch aufmerksam zu machen.

Veröffentlichungen

In den vergangenen 30 Jahren verkaufte er sieben Millionen Platten, Kassetten und CDs (für Aufnahmen von Herrenabenden teilweise unter dem Pseudonym Karl Ludwig), bekam drei Goldene Schallplatten für seine allesamt bei Europa erschienenen Veröffentlichungen Witze am laufenden Band (1978), Witze am laufenden Band II (1979), Eine Mütze voller Witze (1982) und schließlich sogar Platin für Witze am laufenden Band (1988). Vergleichbare Erfolge sind im Sprechplattenbereich in Deutschland nur Otto Waalkes und Jürgen von Manger gelungen; dazu kommen Videos und DVDs.

CDs

  • Witze am laufenden Band 1
  • Witze am laufenden Band 2
  • Eine Mütze voller Witze
  • Au weia!
  • Aber Hallo...
  • Das halt´ ich im Kopf nicht aus!
  • Balla balla
  • In der Haifischbar
  • Schlag auf Schlag
  • Kennen Sie den?
  • Er nun wieder!
  • Von Vegesack bis Titisee
  • Auch das noch!
  • ...aus dem Leben gegriffen
  • Spaß muss sein
  • Jetzt geht's rund
  • Da bleibt kein Auge trocken
  • Gnadenlos witzig
  • Grobe Feinheiten
  • Humor ohne Grenzen - Live in der DDR
  • Fips ist Trumpf
  • Fips Asmussen Witze - der Quasselfilou vom Dienst
  • Ausgefallene Einfälle
  • Frei nach Schnauze!
  • Das pralle Leben
  • 2007 - Saustark ( Aufzeichnung April 2007 )

Trivia

Im Rahmen der ProSieben-Sendereihe Witzig ist witzig bezichtigte Asmussen den Entertainer und Komiker Dieter Hallervorden, den bekannten Sketch „Flasche Pommes Frites“, den Hallervorden für sein Programm von dem Entertainer Heinz Quermann gekauft hatte, von ihm geklaut zu haben.

Weblinks

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Fips_Asmussen, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.


Quellennachweis

  1. Das Geburtsjahr wurde ermittelt aus einem Artikel des Hamburger Abendblattes vom 26. Februar 2006, in dem sein Alter mit 67 Jahren angegeben ist.
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