Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Finanzrisiko
Aus Kefk.
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Die Artikel Finanzrisiko, Marktrisiko und Kursrisiko überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Die Diskussion über diese Überschneidungen findet hier statt. Bitte äußere dich dort, bevor du den Baustein entfernst. Marinebanker 21:56, 3. Apr. 2007 (CEST) |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Finanzrisiko, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Die Artikel Finanzrisiko und Kreditrisiko überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Die Diskussion über diese Überschneidungen findet hier statt. Bitte äußere dich dort, bevor du den Baustein entfernst. Marinebanker 22:01, 3. Apr. 2007 (CEST) |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Finanzrisiko, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Die Finanzrisiken der Finanzmärkte werden in drei unterschiedliche Kategorien aufgeteilt:
- Marktpreisrisiko
- Ausfallrisiko (Kreditrisiko)
- Liquiditätsrisiko.
Inhaltsverzeichnis |
Marktpreisrisiko
Als Marktpreisrisko oder Marktpreisänderungsrisiko bezeichnet man das Risiko finanzieller Verluste auf Grund der Änderung von Marktpreisen (z. B. Aktienkursen, Zinsen, Wechselkursen). Entsprechend unterscheidet man Aktienkursrisken, Zinsrisken (vgl. auch Kursrisiko), Wechselkursrisiken etc.
Aktienkurs- und Zinsrisiken werden oft zusätzlich in allgemeine und spezifische Risiken unterteilt. Unter allgemeinem Marktpreisrisko versteht man die Gefahr eines Verlustes, der von einer Bewegung des betrachteten Marktes insgesamt herrührt. Für deutsche Aktien wäre dies z. B. die Gefahr eines allgemeinen Kursverfalls, der beispielsweise am Rückgang des DAX-Indexes zu messen wäre. Das spezifische Marktrisko hingegen rührt von Änderungen einzelner Marktpreise (z. B. eines einzelnen Aktienkurses, her) die unabhängig von allgemeinen Marktbewegungen sind (Residualrisiko). Das spezifische Marktpreisrisko kann im Gegensatz zum allgemeinen Marktpreisrisiko durch Diversifikation minimiert werden und wird deshalb auch als unsystematisches Risiko bezeichnet, das nicht diversifizierbare allgemeine Marktpreisrisiko entsprechend als als systematisches Risiko (vgl. Capital Asset Pricing Model).
Bei Anleihen bezeichnet man als spezifisches Zinsrisiko den Teil des Zinsrisikos, der vom einzelnen Emittenten bzw. der einzelnen Emission herrührt. Ein wesentlicher Treiber des spezifischen Zinsrisikos ist die Bonität des Emittenten. Somit schlägt sich das weiter unten beschriebene Ausfallrisiko bei Anleihen als Marktpreisrisiko nieder.
Einen Sonderfall stellt der Begriff der Optionspreisrisiken dar, der alle aus dem Handel mit Optionen resultierende Risiken umfasst. Neben dem Risiko der Preisänderung des Basiswertes (das z. B. bei einer Aktienoption eine spezielle Form des Aktienrisikos ist) sind Optionen insbesondere dem Risiko sich ändernder impliziter Volatilitäten (Volatilitätsrisiko) ausgesetzt.
Die Messung von Marktpreisrisken erfolgt häufig auf Basis eines Value at Risk-Ansatzes. Als Maß von Zinsrisiken allein werden häufig auch Sensitivitäten herangezogen (Present Value of a Basispoint PVBP, Duration)
Ausfallrisiko
Das Ausfallrisiko bezeichnet das Risiko, dass die Gegenseite eines Finanzmarktgeschäftes ihren Verpflichtungen überhaupt nicht, nicht vollständig oder nicht fristgerecht nachkommt. Es ist die Gefahr, dass eine Zahlungsanwartschaft aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten des Vertragspartners nicht erfüllt wird.
Dem Laien ist das Ausfallrisiko am ehesten in Zusammenhang mit dem klassischen Kreditgeschäft bekannt: Bei der Kreditvergabe geht jede Bank das Risiko ein, dass ihr Schuldner nicht in der Lage ist, den Kredit zurückzuzahlen. Das Ausfallrisiko wird deshalb auch als Kredit- oder Bonitätsrisiko bezeichnet. Im Rahmen der Risikotransformation ist es zwar Aufgabe der Bank, solche Risiken zu übernehmen. Sie ist jedoch durch die Vorgaben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht dazu verpflichtet, vor Abschluss des Vertrages den zukünftigen Schuldner auf seine Bonität oder Kreditwürdigkeit hin zu überprüfen bzw. die vergebenen Kredite laufend auf ihre Ausfallwahrscheinlichkeit hin zu überwachen. Risiko der Bank ist es, durch den Ausfall von Schuldnern selbst illiquide zu werden.
Liquiditätsrisiko
Das Liquiditätsrisiko bezeichnet die unterschiedliche Geschwindigkeit und Leichtigkeit, mit der Finanzmarktprodukte zu einem fairen Preis wieder veräußert werden können. Aktien von Unternehmen, die dem DAX angehören, haben beispielsweise in der Regel eine sehr hohe Markttiefe, der Anleger kann sie jederzeit wieder veräußern. Dies gilt jedoch nicht für alle Finanzmarktprodukte. Ein speziell konstruiertes Zinsprodukt mit ausgefallener Laufzeit und Struktur beispielsweise wird an einem deutlich illiquideren Markt gehandelt als eine solche Aktie. Hier geht der Anleger das Risiko ein, keinen Abnehmer zu finden, wenn er das Produkt wieder veräußern möchte.
Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko aus der Fristentransformation der Bank und illiquider Aktiva.
Siehe auch
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Finanzrisiko, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
