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Finanzgerichtsordnung

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Die Finanzgerichtsordnung regelt das Verfahren vor den Finanzgerichten und vor dem Bundesfinanzhof.

Basisdaten
Titel: Finanzgerichtsordnung

<tr> <td>Abkürzung:</td> <td>FGO</td> </tr>

Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Rechtsmaterie: Steuerrecht, Gerichtsverfahren
FNA: 350-1

<tr><td>Ursprüngliche Fassung vom:</td><td>6. Oktober 1965 (BGBl. I S. 1477)</td></tr>

Inkrafttreten am: 1. Januar 1966

<tr> <td>Neubekanntmachung vom:</td> <td>28. März 2001 (BGBl. I S. 442,
ber. S. 2262 und BGBl. 2002 I S. 679)</td> </tr><tr> <td>Letzte Änderung durch:</td> <td>Art. 10 G vom 5. September 2006
(BGBl. I S. 2098, 2101)</td> </tr><tr> <td>Inkrafttreten der
letzten Änderung:</td> <td>12. Deptember 2006
(Art. 22 S. 2 G vom 5. September 2006)</td> </tr>

Bitte beachten Sie den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung!

Die Finanzgerichtsordnung bestimmt den Rechtszug als zweistufig. Während die Finanzgerichte als obere Landesgerichte eingerichtet werden, ist das letztinstanzliche Gericht der Bundesfinanzhof mit Sitz in München. Alle Gerichte der Finanzgerichtsbarkeit sind als Senate mit drei Berufs- und zwei ehrenamtlichen Richtern besetzt (Ausnahme: Bundesfinanzhof mit fünf Berufsrichtern).

Weitgehend bestehen innerhalb der Finanzgerichtsordnung Übereinstimmung mit der Verwaltungsgerichtsordnung, wobei stets dem Umstand Rechnung getragen wird, dass das Abgaben- und Zollrecht im Vordergrund steht. Hinsichtlich weitergehender Regelungen gelten das Gerichtsverfassungsgesetz und die Zivilprozessordnung (subsidiär).

Weblinks

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