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Filsbahn

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Filsbahn Stuttgart–Ulm
Bild:BSicon KBFa.svg 0,0 Stuttgart Hbf
Bild:BSicon ABZrg.svg Verbindungsbahn der S-Bahn Stuttgart
Bild:BSicon ABZlf.svg Zulaufstrecke nach Stuttgart-Nord:
Bild:BSicon STR.svg   Gäubahn, Schwarzwaldbahn,
Bild:BSicon STR.svg   Schnellfahrstrecke nach Mannheim,
Bild:BSicon STR.svg   Westbahn, Frankenbahn S4 S5 S6
Bild:BSicon TUNNEL2.svg Rosensteintunnel (331 m)
Bild:BSicon WBRÜCKE.svg Rosensteinbrücke über den Neckar (75 m)
Bild:BSicon BHF.svg 3,4 Stuttgart-Bad Cannstatt


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Bild:BSicon ABZlf.svg nach Waiblingen:
Bild:BSicon STR.svg   Remsbahn, Murrbahn S2 S3
Bild:BSicon HST.svg 5,6 Gottlieb-Daimler-Stadion
Bild:BSicon ABZrg.svg Schusterbahn von Kornwestheim
Bild:BSicon ABZrg.svg Güterverbindungsgleis von der Remsbahn
Bild:BSicon DST.svg Stuttgart-Untertürkheim Gbf
Bild:BSicon BHF.svg 7,8 Stuttgart-Untertürkheim
Bild:BSicon BHF.svg 9,3 Stuttgart-Obertürkheim
Bild:BSicon HST.svg 11,1 Esslingen-Mettingen
Bild:BSicon BHF.svg 13,2 Esslingen (N)
Bild:BSicon HST.svg 15,4 Oberesslingen
Bild:BSicon HST.svg 17,9 Esslingen-Zell
Bild:BSicon HST.svg 19,8 Altbach
Bild:BSicon BHF.svg 22,8 Plochingen Endstation S1


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Bild:BSicon ABZrf.svg Neckar-Alb-Bahn nach Tübingen
Bild:BSicon BHF.svg 27,4 Reichenbach (Fils)
Bild:BSicon BHF.svg 32,0 Ebersbach (Fils)
Bild:BSicon BHF.svg 36,7 Uhingen
Bild:BSicon HST.svg 39,0 Faurndau
Bild:BSicon eABZrg.svg Hohenstaufenbahn von Schwäb. Gmünd


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Bild:BSicon BHF.svg 42,1 Göppingen
Bild:BSicon eABZrf.svg Voralbbahn nach Boll


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Bild:BSicon BHF.svg 46,1 Eislingen (Fils)
Bild:BSicon HST.svg 48,6 Salach
Bild:BSicon BHF.svg 50,4 Süßen
Bild:BSicon eABZlf.svg Lautertalbahn nach Weißenstein


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Bild:BSicon HST.svg 53,7 Gingen (Fils)
Bild:BSicon HST.svg 56,2 Kuchen
Bild:BSicon BHF.svg 58,0 Geislingen (Steige) West
Bild:BSicon eABZlg.svg Tälesbahn von Wiesensteig


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Bild:BSicon BHF.svg 61,3 Geislingen (Steige)
Bild:BSicon BHF.svg 67,0 Amstetten (Württ.)
Bild:BSicon ABZrf.svg Albbähnle Schmalspurbahn (ohne Gleisverb.)
Bild:BSicon ABZlf.svg Albexpress nach Gerstetten
Bild:BSicon HST.svg 70,9 Urspring
Bild:BSicon HST.svg 72,9 Lonsee
Bild:BSicon BHF.svg 76,7 Westerstetten
Bild:BSicon BHF.svg 82,0 Beimerstetten
Bild:BSicon ABZrg.svg Brenzbahn von Aalen
Bild:BSicon ABZrd.svg Donautalbahn von Tuttlingen
Bild:BSicon BHF.svg 94,0 Ulm Hbf
Bild:BSicon ABZlf.svg nach Neu-Ulm:
Bild:BSicon STR.svg   Bahnstrecke Ulm–München, Illertalbahn,
Bild:BSicon STR.svg   Donautalbahn (Bayern)
Bild:BSicon STR.svg Württembergische Südbahn
Bild:BSicon STR.svg nach Friedrichshafen
Bild:BadCannstadt Neckarbruecke BR423.jpg
S-Bahn in Bad Cannstatt auf der Rosensteinbrücke
Bild:Ut-bahnhof-1898.jpg
Bahnhof Untertürkheim 1898
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Filsbahn in Esslingen
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Bahnhof Mettingen
Bild:Db-185210-00.jpg
Güterzug in Richtung Stuttgart bei Lonsee

Die Filsbahn – auch Filstalbahn oder manchmal Württembergische Ostbahn genannt – bezeichnet die württembergische Eisenbahnstrecke von Stuttgart über Göppingen bis Ulm. Sie verläuft von Plochingen bis Geislingen an der Steige im Filstal und wird im Kursbuch der DB AG unter der Kursbuchstrecke (KBS) 750 geführt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Filsbahn wurde als mittlerer Teil der Württembergischen Hauptbahn von Heilbronn über Cannstatt, Ulm bis zum Bodensee gebaut.

Der Streckenabschnitt Stuttgart–Esslingen wurde als Teil der Zentralbahn von 1844 bis 1846 errichtet. Bereits im Dezember 1846 wurde die Strecke nach Plochingen verlängert, und sechs Jahre später, am 28. Juni 1850, rollte der erste Zug über die neue, zunächst noch eingleisige Trasse der Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen. Sie gilt wegen der Geislinger Steige auch als erste Überquerung eines Mittelgebirges in Europa. Die Steigung beträgt 1:44,5 bzw. 22 ‰.

Eine durchgehende Strecke vom Stuttgarter Hauptbahnhof über Ulm bis nach Friedrichshafen am Bodensee war damit eröffnet. Die Filsbahn ist ein Teilstück dieser berühmten Schwäbischen Eisenbahn.

Die Elektrifizierung der Strecke erfolgte im Jahre 1933. Zuvor halfen spezielle Schiebeloks den Zügen auf der Geislinger Steige in die Höhe. Güterzüge werden auch heute noch von zusätzlichen Lokomotiven (Baureihe 151) zwischen Geislingen West und Amstetten nachgeschoben.

Die Rosensteinbrücke wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Bis zum provisorischen Wiederaufbau endeten alle Züge im Bahnhof Bad Cannstatt. Von der „Einsteigestelle Rosensteintunnel“ am anderen Neckarufer verkehrten zur Hauptverkehrszeit Pendelzüge zum Hauptbahnhof.[1]

Ausbaupläne

Aufgrund der hohen betrieblichen Belastung dieser Hauptabfuhrstrecke waren Aus- und Neubaumaßnahmen in diesem Verkehrskorridor schon im Bundesverkehrswegeplan 1985 enthalten. Die Planungen reichen von einem Ausbau der vorhandenen Strecke (die keinen Hochgeschwindigkeitsverkehr gestatten würde) bis zum kompletten Neubau einer Strecke zwischen Plochingen und Günzburg unter Umgehung Ulms. Aufgrund der komplexen Zielsetzung, der zahlreichen Randbedingungen und sicherlich auch der immensen Kosten konnte bisher kein Konsens über eine Ausbaulösung erzielt werden. Allen Varianten gemeinsam ist die Umgehung des Nadelöhrs Geislinger Steige, derzeit ist eine Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm wohl am wahrscheinlichsten. Mehrere Planfeststellungsverfahren sind hierfür in der Durchführung, über Finanzierung und Realisierung wurde jedoch noch nicht abschließend entschieden.

Betrieb

Fahrplan und Fahrzeuge

Auf der Filstalbahn findet man alle Arten von Zügen. Während der Abschnitt Stuttgart–Plochingen in das Stuttgarter S-Bahn-Netz integriert ist, werden Regionalbahnen auf den östlichen Abschnitten eingesetzt. Diese fahren in der Regel stündlich Plochingen–Geislingen und Geislingen–Ulm. Hier fahren Triebwagen der Baureihe 425, Baureihe 426 oder Loks der Baureihe 110/Baureihe 143 mit n-Wagen.

Stuttgart–Neu-Ulm (–Donauwörth) ist eine RegionalExpress-Linie, die zwischen Plochingen und Stuttgart mit Tübinger REs verdichtet wird. Es wird mit Doppelstockwagen und Loks der Baureihe 146.2 gefahren. Teilweise fahren von Ulm kommende REs in Stuttgart weiter auf der Frankenbahn nach Mosbach-Neckarelz.

Zwischen Stuttgart und Lindau verkehren IRE-Sprinter. Sie werden mit Loks der Baureihe 146.2 bis Ulm oder mit zwei Loks der Baureihe 218 bespannt, um die Geislinger Steige ohne großen Geschwindigkeitsverlust zu passieren. Es fahren hier für 160 km/h zugelassene Doppelstockwagen.

ICEs durchfahren in der Regel stündlich ohne Zwischenhalt die Filsbahn. IC/EC halten manchmal aber abwechselnd in Plochingen, Göppingen, selten auch in Geislingen an der Steige.

Es fahren auch mehrmals stündlich teils schwere Güterzüge. Meistens bestehen sie aus gemischten Wagen. Ab und zu fahren auch Ganzzüge, diese sind oft mit einer Doppeltraktion der Baureihe 140 bespannt.

Streckenverlauf

Bereits ab Esslingen am Neckar steigt die Strecke entlang des Neckars bis nach Plochingen leicht, in Süßen sind bereits 120 Höhenmeter erreicht. Danach geht es bis Geislingen kontinuierlich weitere 100 m bergauf. Aus dem Filstal kommend beschreibt die Trasse einen großen Bogen um die Stadt Geislingen (469 m ü. NN) herum.

Bei der Bergfahrt (112 Meter Höhendifferenz) auf der berühmten Geislinger Steige kann man linkerhand das Denkmal für den Erbauer dieser Strecke entdecken: Oberbaurat Michael Knoll war zuständig für den Bau des gesamten Abschnittes der „Ostbahn“ von Esslingen bis Ulm.

Bei Amstetten, auf 582 m Höhe, ist der Albaufstieg geschafft. Über die dünn besiedelte Albhochfläche erreicht man die Münsterstadt Ulm.

Modernisierung

Seit Mitte 2004 finden auf großen Teilen der Filsbahn Modernisierungsmaßnahmen statt. Die Gleise, Weichen und Schwellen, die hier noch aus in Steinkohlenteeröl getränkten Eichenbalken bestehen, sowie der Schotter, werden ausgetauscht. Manche Schwelle ist über 40 Jahre alt. Seit 2005 werden auch Stück für Stück, angefangen in Stuttgart, bis Göppingen fortfahrend, neue Ks-Signale installiert. Diese wurden mit Einweihung des neuen Elektronischen Stellwerks in Plochingen in Betrieb genommen. Die alten HP-Signale wurden zeitgleich außer Betrieb genommen und abgebaut.

Die größeren Bahnhöfe erhalten neue LCD-Abfahrtsanzeigen für die Bahnsteige. Sie sind im bei DB-Stationen üblichen Blau gestaltetet. Mit einem bei Bedarf von rechts nach links laufenden weißen Band geben sie den Fahrgästen Verspätungen, Zugausfälle, oder andere Informationen bekannt. In Westerstetten wurden die alten Bahnsteige aufgegeben, die sich in Höhe des Bahnhofsgebäude nordwestlich außerhalb des Orts befunden hatten, und eine neue Haltestelle näher an der Ortsmitte gebaut. Diese wurde im August 2005 eingeweiht.

Über Ostern 2006 wurden die bisherigen Stellwerke Esslingen, Plochingen, Ebersbach und Uhingen außer Betrieb genommen und dafür ein neues Elektronisches Stellwerk in Plochingen in Betrieb genommen. Dies ermöglicht die zentrale Steuerung des Zugverkehrs zwischen Untertürkheim und Göppingen sowie auf dem Neckar-Alb-Bahn-Abschnitt bis Wendlingen aus Karlsruhe, wo sich die Betriebszentrale der DB für Südwestdeutschland befindet. Lediglich ein Notarbeitsplatz verbleibt in Plochingen. Einschließlich dem Aufstellen von 480 Signalen, der Erneuerung von 160 Weichenantrieben und der zur Verlegung von Kabeln erforderlichen Erdarbeiten kostete diese Maßnahme 80 Millionen Euro. Dadurch entfielen 29 Arbeitsplätze in den bisherigen Stellwerken. In Karlsruhe entstanden laut DB acht zusätzliche Arbeitsplätze.[2][3]

Im zweiten Halbjahr 2007 sollen die Bahnsteige der Haltepunkte Urspring und Lonsee erneuert werden.

Weblinks

Quellen

  1. Kurt Seidel: Die Remsbahn, Stuttgart, 1987, S. 134 f
  2. http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/presseinformationen/bw/bw20060411.html
  3. Stuttgarter Zeitung vom 12. April 2006
Wikipedia
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