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Filmtheorie

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Die Filmtheorie ist das theoretisches Verständnis des Films. Da Film als Kunst, als Medium oder auch als Ware begriffen werden kann, gibt es dementsprechend ästhetische, kommunikationstheoretische und wirtschaftliche Filmtheorien. Unterschieden werden können auch Theorien, die den Akzent eher auf die Filmproduktion legen, von Rezeptionstheorien, die sich mit der Wirkung des Films auf den Zuschauer befassen.

Bekannte filmtheoretische Ansätze sind:


Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Erstmals mit Filmtheorie und Filmsprache setzte man sich nach der Filmkrise um 1907-1908 auseinander. Damals gingen die Kinobesucherzahlen in vielen Ländern erstmals zurück, da das Publikum die zumeist einfach und phantasielos hergestellten Kurzfilme nicht mehr so interessant und anziehend wie in den ersten Jahren fand.

Filmtheorie setzte sich bald auch mit der Bedeutung von Film für die Kultur eines Landes auseinander. In Österreich, wo der Film lange nicht als Kunst anerkannt und von den oberen Schichten zumindest bis in die 1920er Jahre als Unterhaltung für das einfache Volk abgetan wurde, bewirkte der damals in Wien lebende ungarische Filmtheoretiker Béla Balázs erstmals ein Umdenken.

Bedeutende Filmtheoretiker

Literatur

  • Franz-Josef Albersmaier, Texte zur Theorie des Films, Stuttgart: Reclam, 5., durchges. und erweiterte Auflage 1999
  • Béla Balázs, Der sichtbare Mensch (1924), Frankfurt am Main: Suhrkamp 2001
  • André Bazin, Was ist Film?, Berlin: Alexander Verlag 2002
  • Siegfried Kracauer, Theorie des Films, Frankfurt am Main: Suhrkamp 2001
  • Anke-Marie Lohmeier, Hermeneutische Theorie des Films. Tübingen: Niemeyer 1996.
  • Jürgen Felix, Moderne Film Theorie, Mainz: Bender 2002

Siehe auch

Weblinks

Wikipedia
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