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Filmmuseum Potsdam
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Das Filmmuseum Potsdam ist eines von sechs Filmmuseen in Deutschland. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der wechselhaften Geschichte des Filmstudios Babelsberg. Das Filmmuseum verfügt über ein eigenes Kino und eine historische Filmorgel für die Begleitung von Stummfilmen.
Das Gebäude des Reitpferdestalls der Preußenkönige wurde 1685 ursprünglich als Orangerie gebaut. Es bekam seine heutige Gestalt im 18. Jahrhundert vom Sanssouci-Baumeister Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Seit 1981 residiert das Filmmuseum und ein Café in dem Barockgebäude im historischen Zentrum von Potsdam am Alten Markt. 80.000 Menschen besuchten das Museum im Jahr 2006. [1]
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Geschichte
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Die Gründung des Filmmuseums Potsdam geht auf einen 1977 verabschiedeten Beschluss der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung zurück. Der zum Potsdamer Stadtschloss gehörige Marstall war baufällig, sodass zunächst umfangreiche Restaurierungs- und Umbauarbeiten folgten. Das Museum wurde im April 1981 als „Filmmuseum der DDR“ mit einer Ausstellung über Filmtechnik eröffnet. 1983 folgte eine Ausstellung zur Geschichte der Ufa und der DEFA. Nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 wurden die Sammlungen erheblich erweitert, ein Archiv wurde eingerichtet, und 1991 übernahm das Land Brandenburg die Verantwortung und Finanzierung des Museums, das bisher als eine Abteilung der Staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci geführt wurde. 1993 wurden die Innenräume modernisiert und in den Kinosaal eine restaurierte Welte-Kinoorgel eingebaut. 1994 wurde die ständige Ausstellung „Filmstadt Babelsberg“ eröffnet. Neben der Hauptausstellung gehören zum Programm des Museums Wechselausstellungen und Filmprogramme.
Bestände
Neben den Exponaten der Ausstellungen verfügt das Archiv des Filmmuseums über umfangreiche Sammlungen von Fotos, Plakaten, Werbeträgern, Drehbücher, Treatments, Exposés, Requisiten, Masken, Kostümen, Kostüm- und Szenenbildentwürfen, Architekturmodellen, film- und kinotechnischem Gerät und anderen Materoalien zur deutschen Filmgeschichte. Wegen der Nähe zur Filmstadt Babelsberg liegt der Schwerpunkt der Sammlungen auf der Entwicklung des Babelsberger Filmstudios von 1912 bis in die Gegenwart (Ufa, Bioscop und DEFA). Forscher und Interessierte haben Zugang zu allen Materialien.
Quellen
Literatur
- Das Filmmuseum publiziert auch Bücher, u. a. zur Geschichte der DEFA: Ralf Schenk (Red.): Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg, DEFA-Spielfilme 1946-1992, Henschel Verlag, Berlin 1994 ISBN 3-89487-175-X
Weblinks
Koordinaten: 52° 23' 43" N, 13° 3' 29" O
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