Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Filipstad
Aus Kefk.
| Filipstad | |
| Basisdaten | |
|---|---|
| Provinz (län): | Värmlands län |
| Historische Provinz (landskap): | Värmland |
| Gemeinde (kommun): | Filipstad |
| Geografische Lage: | Koordinaten: 59° 42' 45" N, 14° 10' 15" O59° 42' 45" N, 14° 10' 15" O |
| Einwohnerzahl: | 6307 (2000) |
| Fläche: | 650 Hektar |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Filipstad, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Filipstad ist eine Stadt in der schwedischen Provinz Värmlands län beziehungsweise der historischen Provinz Värmland. Filipstad ist der Hauptort der gleichnamigen Gemeinde Filipstad und hatte im Jahr 2000 6.307 Einwohner auf einer Fläche von 650 Hektar.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Filipstad befindet sich in einem langgesteckten Wildnisgebiet östlich des Klarälvtales. Touristisch ist dieses Gebiet weitgehend unberührt. Bekannt ist Filipstad durch seine abenteuerlichen Freizeitangebote, wie Draisinenfahrten, Planwagenfahrten und Kanuunternehmungen. Um Filipstad herum befindet sich eine der mineralreichsten Gegenden der Erde mit vielen alten Gruben. Sie ist Heimat von Bibern und Elchen. Im Süden grenzt Filipstad an eine weite und ebene Acker- und Kulturlandschaft. Nördlich von Filipstad befinden sich zahlreiche Flußläufe, tiefe Wälder und zunehmend höhere Berge.
Wirtschaft
In Filipstad gibt es hauptsächlich Kleinindustrie. Im Ort befindet sich der Hauptsitz und Produktionsort des weltbekannten Wasa-Knäckebrots.
Filipstad verfügt über einen Bahnhof, der in den Sommermonaten von der Inlandsbahn angefahren wird.
Geschichte
Seit dem 15. Jahrhundert wurde in Filipstad Eisenerz gefunden und gefördert. Um diesen Ort herum entstanden schließlich Häuser und Dörfer, Schmieden und Fördergruben. Einige der Gebäude aus der Pinonierzeit stehen heute noch. Teilweise erobert aber die Wildnis auch diese wieder zurück. Hier wirkten unter anderm John Ericsson (1803-1889), der Erfinder der Schiffschraube und Konstrukteur der ersten gepanzerten Schiffe; außerdem der schwedische Heimatdichter Nils Ferlin. 1881 wurde in Filipstad der Komponist Edvin Kallstenius geboren. Überreste ehemalig blühender Eisenerzgruben mit alten Kanälen, Schlackenhügeln und stillgelegten Eisenhütten sind noch heute zu sehen.
Söhne und Töchter der Stadt
- Magnus Norman, schwedischer Tennisspieler
- Edvin Kallstenius, schwedischer Komponist
Weblinks
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Filipstad, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
