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Filipino Martial Arts

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Filipino Martial Arts (kurz FMA) ist ein Sammelbegriff für alle philippinischen Kampfkünste.

Dazu zählen u. a. Arnis, Panantukan, Kali, Eskrima, Pangamut, Dumog und Panandiakan.

Historie

König Lapu Lapu war einer der ersten historisch erfassten Krieger der philippinischen Kampfkünste, unter anderem mit der Benutzung des Kampilans und der Machete. Ihm wird zugeschrieben Ferdinand Magellan geköpft zu haben als dieser versuchte mit portugiesischen und spanischen Soldaten die Philippinen zu erobern.

Trotz späterer Besatzungmächte (Spanier, Japan, USA), die jegliche Ausübung der philippinischen Kampfkünste verboten, wurde die Kampfkunst in vielen Familien im geheimen am Leben erhalten und als Tanz getarnt von Generation zu Generation weitergegeben.

Anfang der 70'er Jahre wurden die philippinischen Kampfkünste durch Dan Inosanto in den USA bekannt. Viele der alten Großmeister machten sich einen Namen weil sie, aufgrund des perfekten Umgangs mit der Machete, für die US-Streitkräfte als Dschungelkämpfer eingesetzt wurden.

Lehrer

Veteranen und Pioniere der philippinischen Kampfkünste sind unter anderem Dan Inosanto, Edgar Sulite, Canyete Brüder, Doce Pares, Manuel Taningco, Angel Cabales.

Wechselwirkungen

Die philippinischen Meister nahmen neue Techniken der Besatzungmächte häufig in ihr System auf. Einen "reinen" ursprünglichen Stil gibt es daher im FMA nicht, auch wenn die Tendenz sehr stark auf der Waffenhandhabung liegt.

Aber auch im Gegenzug wurden Erfahrungen weitergegeben: Zu Beginn des 19 Jahrhunderts nahmen die philippinischen Kampfkünste großen Einfluss auf die damaligen Box Techniken: die Grundhaltung (Deckung) wurde grundlegend verändert, zusätzlich wurde die Beinarbeit mit Schritttechniken des philippinischen Boxens (Panantukan) kombiniert.

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