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Filialisierung (Geographie)
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Filialisierung bezeichnet in Geographie und Raumplanung den Verdrängungprozess von Inhaber geführten Geschäften des Einzelhandels durch Filialen größerer Handelsunternehmen. Der prozentuale Anteil an Filialen wird als Filialisierungsgrad bezeichnet.
Ortstypische Geschäfte werden aufgegeben, da ihre Inhaber die geforderten Mieten nicht mehr bezahlen können. An ihrer Stelle treten Filialen national oder international operierender Großunternehmen, die aufgrund ihrer Marktmacht und ihres durchdachteren Geschäftskonzepts trotz hoher Mieten Gewinne machen können.
Ein hoher Filialisierungsgrad führt zu homogenen gleichartigen Warenangeboten in den jeweiligen Geschäftszentren. Diese Homogenität wird häufig negativ bewertet.[1]
Quellen
- ↑ Seminar für Sozialwissenschaftliche Geographie: Die City muß permanent inszeniert werden, aufgerufen am 30. Dezember 2006
Weblinks
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