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Glasfasernetz

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Bei der Vernetzung von Haushalten durch Glasfasernetze werden unterschiedliche Techniken differenziert.

Inhaltsverzeichnis

Fibre To The Home

Als Fibre To The Home oder auch Fibre all the way To The Home (FTTH) bezeichnet man in der Telekommunikation das Verlegen von Lichtwellenleitern bis in die Wohnung des Teilnehmers.

Bei FTTH erhält jeder Teilnehmer seine eigene Glasfaser, die in den häufigsten Fällen bis ins Haus führt. Innerhalb des Hauses wird das Signal dann per Kupfertechnik (Cat. 5, etc) weiterverteilt.

Verfügbarkeit in Europa

In Europa befindet sich FTTH noch in den Anfängen, es gibt aber bereits eine Zahl umgesetzter Projekte mit mehreren 100.000 angeschlossenen Endkunden. Gerade in Skandinavien und Italien sind die meisten Anschlüsse in Europa zu vermelden. Dort sind es überwiegend Versorgungsunternehmen und Gemeinden, die die Bedeutung einer guten Kommunikationsinfrastruktur erkannt haben und entsprechende Netz kommerziell erfolgreich aufgebaut haben.

Verfügbarkeit in Japan

In Japan werden, vor allem in den Ballungszentren um Tokio und Osaka bereits seit 2001, vom größten Telekommunikationsunternehmen des Landes NTT, FTTH Internet-Verbindungen im Heimbereich mit synchronen 100 Mbit/s shared angeboten. Seit 2004 bietet das Unternehmen auch Verbindungen mit bis zu einem Gbit/s Übertragungsgeschwindigkeit an. Die Bandbreite müssen sich jedoch die FTTH-Nutzer einer Region bzw. eines Wohnhauses (maximal jedoch 32 Teilnehmer) teilen. Seit 2004 bzw. 2005 bieten nun auch andere Unternehmen wie der Stromanbieter TEPCO (The Tokyo Electric Power Company, Inc.) sowie der Internet Provider Yahoo! Japan Glasfaser-Internetanbindungen für den Heimbereich mit maximalen 100 Mbit/s Übertragungsgeschwindigkeit pro Teilnehmer an.

Fibre To The Loop

Als Fibre To The Loop (FTTL) bezeichnet man in der Telekommunikation das Verlegen von Glasfaserkabeln bis zum Teilnehmer.

Die weltweit ersten Glasfaser-Ortsnetze installierte die Telekom unter der Bezeichnung OPAL (Opal '93) mit Betriebsbeginn 1993.

FTTL-Anbindungen verlegen vor allem die Unternehmen Siemens und Alcatel.

Fibre To The Curb

Als Fibre To The Curb (FTTC) bezeichnet man in der Telekommunikation das Verlegen von Glasfaserkabeln bis zur Verteilerstelle (KVz) auf der Straße.

Die FTTC-Technik ist wie alle anderen FTTL-Techniken eine Glasfaseranschlusstechnik, bei der die Glasfaser im Anschlussbereich zwischen Ortsvermittlungsstelle und dem Schaltverteiler »am Bordstein«, geführt wird. Dort erfolgt über die Optical Network Unit (ONU) eine Signalumsetzung und die weitere Übertragung zum Teilnehmeranschluss über Kupferkabel.

Die überbrückbare Entfernung liegt bei ca. 550 m. Es stehen 32 bis 64 Breitbandzugänge zur Verfügung. Die Übertragungsgeschwindigkeit liegt im Upstream zwischen 2 Mbit/s und 12 Mbit/s und im Downstream zwischen 25 Mbit/s und 52 Mbit/s.

Fibre To The Basement

Als Fibre To The Basement oder Fibre To The Building (FTTB) bezeichnet man in der Telekommunikation das Verlegen von Glasfaserkabeln bis ins Gebäude oder das Endgerät. FTTB ermöglicht hohe Bandbreiten über große Entfernungen.

Fibre To The Neighborhood

Als Fibre To The Neighborhood (FTTN) bezeichnet man in der Telekommunikation das Verlegen von Glasfaserkabeln bis in die Nähe der Wohnung des Teilnehmers.

Weblinks

Wikipedia
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